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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Aktuelles
16. April 2011

Amnesty International warnt den Irak vor militärischem Vorgehen in Ashraf

Besorgniserregende Berichte über neue Truppenbewegungen in und um das Lager

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die irakischen Behörden am 15. April vor weiteren militärischen Aktionen gegen die Zivilisten im Lager Ashraf gewarnt. Berichten zufolge werden weitere Truppen in und um Ashraf zusammengezogen, nachdem am 8. April bei einem militärischen Angriff auf das Lager 34 Exiliraner - darunter acht Frauen - getötet und mehr als 300 verletzt wurden.

„Die irakische Regierung darf nicht zulassen, dass sich die tödlichen Angriffe der letzten Woche wiederholen, und muss sicherstellen, dass irakische Truppen jegliche militärischen Handlungen unterlassen, die das Leben von Zivilisten gefährden“, so Malcolm Smart, Leiter der Mittel-Ost-Abteilung von Amnesty International.

Amnesty rief die irakischen Behörden erneut auf, die in Ashraf lebenden Exiliraner nicht zwangsweise in den Iran zu deportieren, weil ihnen dort Folter und Hinrichtungen drohen würden.

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Ashraf-Verletzte

Am 8. April 2011 haben irakische Truppen auf Verlangen Teherans ein Blutbad in dem Lager Ashraf nordöstlich von Bagdad angerichtet, in dem iranische Oppositionelle leben. Bei dem im Voraus geplanten militärischen Angriff wurden 34 der dort lebenden Zivilisten - darunter acht Frauen - getötet und mehr als 300 Bewohner von Ashraf verletzt, die meisten erlitten Schussverletzungen.

mehr zur Lage in Ashraf



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