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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Aktuelles
18. April 2011

Todesopfer in Ashraf: UN-Hilfsmission für den Irak zutiefst besorgt

UN-Menschenrechtskommissarin: "Es gibt keine Entschuldigung für diese Anzahl von Opfern."

UNAMIIn einer Pressemitteilung vom 16. April erklärten die Vereinten Nationen, dass die UN-Hilfsmission für den Irak (UNAMI) sich tief besorgt über die militärische Operation irakischer Truppen vom 8. April im Lager Ashraf geäußert habe, die 34 Todesopfer und Dutzende Verletzte forderte. Die UNAMI hat die irakische Regierung wiederholt aufgefordert, Gewaltanwendung zu unterlassen. Während eines Besuchs in Ashraf am 13. April bestätigte die UN-Hilfsmission die vorher von den Bewohnern bekannt gegebenen Opferzahlen.

Die UNAMI rief zu einer unabhängigen und unverzüglichen Untersuchung der Vorfälle vom 8. April auf und erklärte sich zur Zusammenarbeit bereit.

Schon am Vortag hatte die Hohe Menschenrechtskommissarin der Vereinten Nationen, Navi Pillay, erklärt: „Es gibt keine Entschuldigung für diese Anzahl von Opfern. Es muss eine vollständige, unabhängige und transparente Untersuchung geben, und jeder, der für diese Anwendung exzessiver Gewalt verantwortlich ist, sollte strafrechtlich belangt werden.“

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Todesopfer-Ashraf

Am 8. April 2011 haben irakische Truppen auf Verlangen Teherans ein Blutbad in dem Lager Ashraf nordöstlich von Bagdad angerichtet, in dem iranische Oppositionelle leben. Bei dem im Voraus geplanten militärischen Angriff wurden 34 der dort lebenden Zivilisten - darunter acht Frauen - getötet und mehr als 300 Bewohner von Ashraf verletzt, die meisten erlitten Schussverletzungen.

mehr zur Lage in Ashraf



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