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Europäische Union bedauert die erneute Hinrichtung von Minderjährigen
Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat am 29. April die im Iran angewandte Praxis der öffentlichen Hinrichtungen durch Strangulierung erneut verurteilt und brachte das Bedauern der Europäischen Union zum Ausdruck, dass unter den jüngsten Hinrichtungsopfern mindestens zwei Minderjährige waren. Die Hinrichtung von Minderjährigen, so Ashton, laufe den völkerrechtlichen Verpflichtungen des Iran zuwider.

16.04.2011: Öffentliche Hinrichtung in der südiranischen Stadt Shiraz
Offiziellen Angaben zufolge wurden am 20. April zwei junge Männer, die im Alter von 17 Jahren zum Tode verurteilt worden waren, in der südiranischen Stadt Bandar-Abbas öffentlich durch Erhängen hingerichtet.
Fünf Frauen unter den Hinrichtungsopfern - Menschenrechtler fordern wirksame Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft, um die Hinrichtungswelle im Iran zu stoppen.
Die Mordaufrufe sind bezeichnend für die Methoden, mit denen die Teheraner Diktatur auch im Exil lebende Oppositionelle verfolgt.
Hunderte Familienangehörige, darunter zahlreiche ältere Menschen, sind im Iran allein wegen familiärer Kontakte zu den in Ashraf und Camp Liberty lebenden iranischen Oppositionellen in Haft.