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"Beeindruckt vom Mut der Iraner, die sich weiterhin den Versuchen, sie mundtot zu prügeln, entgegenstellen"
Das britische Außenministerium hat den Iran am 13. Juni in einer Erklärung aufgefordert, alle am Vortag festgenommenen Demonstranten freizulassen. Zwei Jahre nach Beginn der Massenproteste des Jahres 2009 hatten sich am 12. Juni in Teheran zahlreiche Menschen zu Protesten gegen das Regime versammelt. Dabei wurden Augenzeugenberichten zufolge Hunderte Demonstranten festgenommen.
Repression gegen friedliche Demonstranten in Teheran
Die britische Regierung forderte auch die Freilassung aller Gefangenen im Iran, die in den vergangenen zwei Jahren inhaftiert wurden, weil sie ihr Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit wahrgenommen haben. Weiterhin ruft die Erklärung zu einer umgehenden Untersuchung der Umstände des Todes der beiden politischen Gefangenen Hoda Saber und Haleh Sahabi auf.
Fünf Frauen unter den Hinrichtungsopfern - Menschenrechtler fordern wirksame Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft, um die Hinrichtungswelle im Iran zu stoppen.
Die Mordaufrufe sind bezeichnend für die Methoden, mit denen die Teheraner Diktatur auch im Exil lebende Oppositionelle verfolgt.
Hunderte Familienangehörige, darunter zahlreiche ältere Menschen, sind im Iran allein wegen familiärer Kontakte zu den in Ashraf und Camp Liberty lebenden iranischen Oppositionellen in Haft.