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Hilfsappell: Behandlung der Kranken und Verletzten durch internationale Maßnahmen ermöglichen!
Berichten aus dem Lager Ashraf zufolge verstarb dort der Exiliraner Mohsen Ansari (Bild) am 18. August infolge einer schweren Krankheit, die wegen der medizinischen Blockade des Lagers nicht ausreichend behandelt werden konnte. Mohsen Ansari war Anfang der 80er Jahre im Iran wegen seiner Gegnerschaft zum fundamentalistischen Regime drei Jahre lang in politischer Haft gewesen und hatte danach im Lager Ashraf im Irak Zuflucht gefunden.
Das Lager Ashraf nördlich von Bagdad, in dem ca. 3400 iranische Oppositionelle leben, ist weiterhin von irakischen Truppen abgeriegelt und zum Teil besetzt. Schon seit über zwei Jahren wird die Versorgung des Lagers mit Medikamenten und medizinischem Gerät von den irakischen Behörden und Truppen behindert. Internationale Ärzteteams werden nicht nach Ashraf gelassen. Die Truppen lassen nicht zu, dass die Verletzten in Krankenhäuser ihrer Wahl mit ausreichenden Behandlungsmöglichkeiten verlegt werden.
Die Bewohner von Ashraf und die dort tätigen Ärzte haben erneut an die USA, die Europäische Union und die Vereinten Nationen appelliert, auf die irakische Regierung einzuwirken, damit sie das Recht der Kranken und Verletzten auf angemessene medizinische Versorgung respektiert, die medizinische Blockade von Ashraf aufhebt und die Behandlung der Kranken und Verletzten nicht weiter behindert. Sie haben die UN-Hilfsmission im Irak erneut aufgerufen, tätig zu werden, damit die schwer kranken Patienten zur medizinischen Behandlung ins Ausland gebracht werden können.
Internationaler Hilfsappell: Medizinische Versorgung der Verletzten in Ashraf
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