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Aufruf an die EU: Zwangsvertreibung und drohendes Massaker verhindern!
Während der Tagung der EU-Außenminister in Brüssel demonstrierten Exiliraner aus verschiedenen europäischen Ländern am 1. Dezember vor dem Sitz des EU- Ministerrats für den Schutz von Ashraf. Die Demonstranten forderten Schutzmaßnahmen der Europäischen Union für die iranischen Oppositionellen, die im Lager Ashraf im Irak in Gefahr sind, bis Ende Dezember Opfer von militärischer Gewalt, Zwangsvertreibung und Deportation in den Iran zu werden.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hatte zuvor angekündigt, dass die EU-Außenminister sich mit der Lage in Ashraf befassen würden und dass eine Lösung gefunden werden müsse, die die Sicherheit der 3400 Menschen in Ashraf gewährleiste.

Die Demonstranten riefen die EU auf, die geplante Zwangsvertreibung der Bewohner von Ashraf innerhalb Iraks zu verhindern. Die EU solle sich dafür einsetzen, dass das Vertreibungsultimatum zum Jahresende annulliert wird und dass alle Bewohner von Ashraf vorläufig als Asylberechtigte anerkannt werden, damit die Aufnahme der Exiliraner in Drittstaaten beschleunigt erfolgen kann. Sie forderten den Schutz von Ashraf durch Friedenstruppen der UNO, bis alle Exiliraner aus Ashraf in Drittstaaten Aufnahme gefunden haben.
Fünf Frauen unter den Hinrichtungsopfern - Menschenrechtler fordern wirksame Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft, um die Hinrichtungswelle im Iran zu stoppen.
Die Mordaufrufe sind bezeichnend für die Methoden, mit denen die Teheraner Diktatur auch im Exil lebende Oppositionelle verfolgt.
Hunderte Familienangehörige, darunter zahlreiche ältere Menschen, sind im Iran allein wegen familiärer Kontakte zu den in Ashraf und Camp Liberty lebenden iranischen Oppositionellen in Haft.