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Kanadas Außenminister setzt sich für die Verlängerung der Frist zur Schließung des Lagers Ashraf ein.
In seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zu den Schutzmassnahmen Kanadas für die iranischen politischen Flüchtlinge im Lager Ashraf im Irak sprach sich der kanadische Außenminister John Baird (Bild) am 2. Dezember gegen eine Zwangsvertreibung der Exiliraner aus Ashraf aus.
Die iranischen Oppositionellen im Lager Ashraf nördlich von Bagdad sind angesichts eines Vertreibungsultimatums des Irak in Gefahr, bis Ende Dezember Opfer von militärischer Gewalt, Zwangsvertreibung und Deportation in den Iran zu werden.
Kanada appelliere an den Irak, so der kanadische Außenminister, die Frist zur Schließung des Lagers zu verlängern, damit den Bewohnern von Ashraf und der UNO genügend Zeit für das Asylverfahren gegeben wird. Kanada rufe den Irak auf, seine diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Es müsse gewährleistet sein, dass die Menschen aus Ashraf nicht in ein Land zwangsvertrieben werden, wo ihnen Leid zugefügt werden könnte. Kanada werde die Lage in Ashraf weiter intensiv beobachten.
Fünf Frauen unter den Hinrichtungsopfern - Menschenrechtler fordern wirksame Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft, um die Hinrichtungswelle im Iran zu stoppen.
Die Mordaufrufe sind bezeichnend für die Methoden, mit denen die Teheraner Diktatur auch im Exil lebende Oppositionelle verfolgt.
Hunderte Familienangehörige, darunter zahlreiche ältere Menschen, sind im Iran allein wegen familiärer Kontakte zu den in Ashraf und Camp Liberty lebenden iranischen Oppositionellen in Haft.