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Der Beschuss wird von Beobachtern als Versuch des Teheraner Regimes gesehen, die internationalen Bemühungen um eine friedliche Lösung zu sabotieren.
Seit dem Abend des 25. Dezember, als die UNO und die irakische Regierung eine Vereinbarung für eine friedliche Lösung der Krise um das Lager Ashraf unterzeichneten, sind in und um das Lager mehrere Kurzstreckenraketen eingeschlagen (Bild). Die Einschläge wurden Pressevertretern gegenüber von iranischen Militärangehörigen bestätigt.
Das Lager nördlich von Bagdad, in dem über 3000 iranische Regimegegner leben, war auch in der Vergangenheit schon mehrmals das Ziel von Raketenangriffen, hinter denen das Teheraner Regime stand.
Der neuerliche Beschuss, der bisher nur Sachschaden verursacht hat, wird von Beobachtern als Versuch des Teheraner Regimes gesehen, die internationalen Bemühungen um eine friedliche Lösung zu sabotieren. Die Diktatur in Teheran will die Zwangsvertreibung der iranischen Oppositionellen und ihre Deportation in den Iran erzwingen.
Die Exiliraner in Ashraf machten Teheran-treue Milizen für die Raketenangriffe verantwortlich und erneuerten ihren Appell an die internationale Gemeinschaft, wirksame Schutzmaßnahmen der UNO und der USA für das Lager zu ermöglichen.
Trotz des zwischen der UNO und der irakischen Regierung vereinbarten Abkommens ist die Besorgnis von Menschenrechtsorganisationen um die Sicherheit der Menschen in Ashraf weiter groß. Aufgrund der Unterwanderung des irakischen Militärs durch Söldner und Terroristen des Teheraner Regimes sind nach wie vor Angriffe irakischer Truppen auf die Exiliraner in Ashraf zu befürchten.
Neben irakischen Soldaten, die Ashraf weiterhin abriegeln, halten sich seit mehreren Tagen im nördlichen Teil von Ashraf, der von den Truppen besetzt ist, Hunderte von Söldnern und Geheimdienstagenten des Teheraner Regimes auf. Sie haben bereits Lebensmitteltransporte nach Ashraf aufgehalten und attackiert.
nach Presseberichten
Fünf Frauen unter den Hinrichtungsopfern - Menschenrechtler fordern wirksame Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft, um die Hinrichtungswelle im Iran zu stoppen.
Die Mordaufrufe sind bezeichnend für die Methoden, mit denen die Teheraner Diktatur auch im Exil lebende Oppositionelle verfolgt.
Hunderte Familienangehörige, darunter zahlreiche ältere Menschen, sind im Iran allein wegen familiärer Kontakte zu den in Ashraf und Camp Liberty lebenden iranischen Oppositionellen in Haft.