Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Aktuelles
02. Mai 2012

Rita Süssmuth: Die Aufnahme von Flüchtlingen aus Ashraf und Camp Liberty ist eine humanitäre Notwendigkeit

"Abseits der Öffentlichkeit spielt sich eine weitere menschliche Tragödie von Iranern im Irak ab. Alle, die sich den Menschenrechten verpflichtet haben, stehen in der Verantwortung für diese Menschen."

Rita SüssmuthIn einem Gastbeitrag in der Internetzeitung The European Circle hat die langjährige Präsidentin des Deutschen Bundestages Rita Süssmuth am 26. April darauf aufmerksam gemacht, dass den mehr als 3000 iranischen Oppositionellen, die im Irak mit ungewissem Schicksal in Ashraf und Camp Liberty ausharren, ernste Gefahren für Leib und Leben drohen, wenn die internationale Gemeinschaft nicht handelt. Den Asylsuchenden drohen militärische Gewalt, Zwangsvertreibung und Deportation in den Iran.

In ihrem Gastbeitrag schreibt Rita Süssmuth u.a.:

„Um eine friedliche Lösung zu ermöglichen, dürfen die politischen Bemühungen nicht abreißen, zumal sich die Situation in den kommenden Wochen zuspitzen wird. Ursprünglich sollten alle 3400 Bewohner Camp Ashraf bis Ende April 2012 verlassen haben. Diese Frist wird nicht einzuhalten sein und es hängt entscheidend von der Kooperation der potenziellen Aufnahmeländer ab, wie lange die Flüchtlinge noch in der schwierigen humanitären Lage verbleiben müssen. Da der Aufenthalt der Bewohner in Camp Liberty wesentlich länger dauern wird als ursprünglich angenommen, muss die Verbesserung der dortigen Lebenssituation schnellstens vorangetrieben werden. Wichtiger noch ist die Beschleunigung der Ausreise in sichere Staaten. Alle, die sich den Menschenrechten verpflichtet haben, stehen in der Verantwortung für diese Menschen.“

zum Gastbeitrag von Rita Süssmuth

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27. Juli 2014

Iran: Schriftsteller nach elf Jahren Haft und Folter zum Tode verurteilt

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24. Juli 2014

Europarat: Initiative für die Menschenrechte im Iran und den Schutz der Asylsuchenden in Camp Liberty

Parlamentarier fordern, dass die iranischen Flüchtlinge aus dem Irak evakuiert werden und dass der UNO-Sicherheitsrat und der Internationale Strafgerichtshof sich mit den Menschenrechtsverletzungen im Iran befassen sollten.

19. Juli 2014

Hinrichtung im Iran stoppen!

Der 22-jährige Rasoul Holoumi wurde wegen einer Straftat zum Tode verurteilt, die er als Minderjähriger begangen haben soll. Die Hinrichtung jugendlicher Straftäter ist nach dem Völkerrecht verboten. Eilaktion von Amnesty International: Hinrichtung von Rasoul Holoumi stoppen!


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