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"Besorgniserregend große Anzahl von Todesurteilen oder langjährigen Haftstrafen der iranischen Justiz gegen Angehörige iranischer Minderheiten"

Auch die Christen im Iran gehören zu den verfolgten Minderheiten
Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung im Auswärtigen Amt, Markus Löning, hat am 3. Juli seine Besorgnis über die anhaltende Verfolgung von ethnischen und religiösen Minderheiten in Iran geäußert. In der Erklärung heißt es u. a.:
"Mit größter Besorgnis beobachte ich den alarmierenden Umgang der iranischen Justiz mit ethnischen und religiösen Minderheiten in Iran.
Die Hinrichtung von mehreren Angehörigen der arabischen Ahwazi-Minderheit, gegen die in einem intransparenten Gerichtsverfahren die Todesstrafe ausgesprochen wurde, erfüllt mich mit Entsetzen.
Neben Christen, Sufis und Angehörigen der Baha’i sind auch Ahwazi-Araber und Angehörige der kurdischen Minderheit in Iran verstärkt Opfer willkürlicher Verfahren durch die iranische Justiz, die nicht ansatzweise rechtstaatlichen Kriterien genügen.
Mit dieser Praxis handelt die Islamische Republik ebenso in offenem Widerspruch zum Völkerrecht und ihren internationalen Verpflichtungen wie zu ihrer eigenen Verfassung. Ich fordere Iran auf, die Menschenrechte all seiner Bürger in gleichem Maße zu achten und zu schützen, ungeachtet von ethnischer oder religiöser Zugehörigkeit.
Ebenso appelliere ich an die Verantwortlichen in Iran, bereits verhängte Todesurteile nicht zu vollstrecken, sondern gegenüber den Angeklagten Gnade walten zu lassen."
Dokumentarvideo vom Raketenangriff am 29.04.2013: Die Asylsuchenden in Camp Liberty sind Terroranschlägen schutzlos ausgeliefert.
Zunehmende Hinrichtungen zur Einschüchterung der Bevölkerung im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen
Deutscher Bundestag: SPD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, Menschenrechtsverletzungen im Iran bilateral und auf internationaler Ebene zu thematisieren und sich "konsequent für die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses" einzusetzen.