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Protestaktion der Organisation Reporter ohne Grenzen in Paris

Die Organisation Reporter ohne Grenzen, die sich für Pressefreiheit und Menschenrechte einsetzt, hat am 10. Juli in Paris mit einer Protestaktion (Bilder) auf die willkürliche Inhaftierung und Folterung von Journalisten und Bloggern im Iran aufmerksam gemacht. Einige seien in der Haft bereits zu Tode gekommen, andere befänden sich in akuter Lebensgefahr.
Die Protestaktion fand anlässlich des neunten Todestages der iranisch-kanadischen Fotojournalistin Zahra Kazemi statt, die am 10. Juli 2003 im Teheraner Evin-Gefängnis zu Tode gefoltert wurde.

Reporter ohne Grenzen warnte davor, dass mehrere der zur Zeit im Iran inhaftierten Journalistinnen und Journalisten aufgrund der Haftbedingungen in einem besorgniserregenden Gesundheitszustand sind, und forderte die Freilassung aller Gefangener, die allein wegen der Ausübung ihres Rechts auf Meinungsfreiheit inhaftiert wurden.

Mit der Protestaktion in Paris wurde auch an mehrere Reporter und Internetjournalisten erinnert, die in den vergangenen Jahren durch Misshandlungen oder Unterlassung medizinischer Hilfe in den Gefängnissen des Teheraner Regimes ermordet wurden.
Zur Zeit sind mindestens 33 Reporter und 19 Internetjournalisten im Iran in Haft.
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