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Menschenrechtler und Politiker fordern die Freilassung des Pastors, der allein wegen der Ausübung seines Rechts auf Religionsfreiheit festgehalten wird.

Der iranische Pastor Youcef Nadarkhani (im Bild mit seinen Söhnen) ist in der nordiranischen Stadt Rasht seit über 1000 Tagen in Haft, weil er zum christlichen Glauben übergetreten ist und als Pastor einer kleinen protestantischen Gemeinde wirkte. Das gegen ihn verhängte Todesurteil wurde immer noch nicht aufgehoben.
Menschenrechtler und Politiker in aller Welt haben erneut die Freilassung Nadarkhanis gefordert, darunter auch das US-Außenministerium in einer Erklärung vom 8. Juli.
Im April hatten das Bundeskanzleramt und das Auswärtige Amt in Berlin den iranischen Botschafter einbestellt und ihm „die dringende Aufforderung“ übermittelt, dass Teheran auf die Vollstreckung des Todesurteils verzichte.
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat sich wiederholt für Nadarkhanis Freilassung stark gemacht. Die Anschuldigungen des „Abfalls vom islamischen Glauben“ und der „Verbreitung nicht-islamischer Lehren“ rechtfertigten keine Strafe – schon gar nicht die Todesstrafe.
Auch der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, hat den Iran zur Freilassung Nadarkhanis aufgerufen und mehrfach an die völkerrechtliche Verpflichtung erinnert, das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit zu achten.
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