Suchen
Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und weitere Prominente fordern die Einhaltung der Menschenrechte im Iran
Eine Reihe prominenter österreichischer Autoren, darunter Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, haben ihre Unterstützung für die Forderungen des am 25. Juli stattfindenden weltweiten Aktionstages für die Einhaltung der Menschenrechte im Iran zum Ausdruck gebracht.

"Die Einhaltung der Menschenrechte im Iran ist von der internationalen Staatengemeinschaft als weltweites Anliegen anzusehen, vom Generalsekretär der UNO ist unverzüglich eine Delegation in den Iran zu beordern, um vor Ort das Schicksal der inhaftierten und verschwundenen Menschen zu untersuchen", heißt es in einer Erklärung der Autoren.
Das Schreiben wurde von den Autoren Olga Flor, Franzobel, Barbara Frischmuth, Sabine Gruber, Josef Haslinger, Elfriede Jelinek, Robert Menasse, Doron Rabinovici, Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren), Robert Schindel, Margit Schreiner, Marlene Streeruwitz und Renate Welsh unterzeichnet.
In der Erklärung wird weiters "die unverzügliche und bedingungslose Freilassung aller politischer Gefangenen sowie der Gewissensgefangenen, inklusive aller Journalist/inn/en, Student/inn/en und Bürgerrechtsaktivist/inn/en" verlangt, ebenso das "Ende der staatlich angeordneten Gewalt sowie eine eingehende Prüfung der Verantwortung für alle begangenen Straftaten und Menschenrechtsverletzungen.
Die Einhaltung der Versammlungsfreiheit, der Meinungsfreiheit sowie der Presse- und Medienfreiheit, die von der iranischen Verfassung anerkannt würden, sowie die Einhaltung sämtlicher internationaler Abkommen, die vom Iran unterzeichnet worden seien, müssten gewährleistet werden.
nach Agenturmeldungen
Fünf Frauen unter den Hinrichtungsopfern - Menschenrechtler fordern wirksame Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft, um die Hinrichtungswelle im Iran zu stoppen.
Die Mordaufrufe sind bezeichnend für die Methoden, mit denen die Teheraner Diktatur auch im Exil lebende Oppositionelle verfolgt.
Hunderte Familienangehörige, darunter zahlreiche ältere Menschen, sind im Iran allein wegen familiärer Kontakte zu den in Ashraf und Camp Liberty lebenden iranischen Oppositionellen in Haft.