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In einem offenen Brief verlangten 88 Professoren die Bestrafung der Verantwortlichen und die Freilassung aller festgenommenen Studenten.
Eine Gruppe von 88 iranischen Professoren hat ein Ende der Gewalt gegen Oppositionelle im Lande gefordert. In einem im Internet veröffentlichten Schreiben übten die Professoren scharfe Kritik an der blutigen Niederschlagung der jüngsten Proteste. Bei Zusammenstößen zwischen iranischen Demonstranten und Sicherheitskräften wurden allein im Dezember mindestens acht Menschen getötet.

Die Hochschullehrer forderten ein Ende der Übergriffe auf oppositionelle Studenten: „Nächtliche Angriffe auf wehrlose Studenten in ihren Schlafräumen und Angriffe bei Tageslicht auf Studenten auf dem Campus sind kein Zeichen der Stärke“, heißt es in dem Schreiben. Dies gelte auch für Massenverhaftungen. Die 88 Professoren verlangten eine Bestrafung der Verantwortlichen und die Freilassung aller festgenommenen Studenten.
nach Presseberichten
Günter Verheugen: "Wir erwarten von den Vereinten Nationen und dem UN-Sonderbeauftragten Martin Kobler, dass sie sich nicht dem Druck der irakischen Regierung beugen und dass sie sich in dieser Frage nicht neutral verhalten. Sie haben Partei zu ergreifen für diejenigen, deren Leben und Freiheit auf dem Spiel stehen."
Die Mitgliedsländer des Europarats werden aufgerufen, positiv über die Aufnahme von iranischen Oppositionellen aus Ashraf zu entscheiden.
"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."