Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Aktuelles
07. Januar 2010

Iran weltweit größtes Gefängnis für Journalisten: drohende Exekutionen

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigte sich alarmiert über Forderungen höchster Funktionäre im Iran nach der Todesstrafe für Oppositionelle. Die Weltgemeinschaft müsse sich einschalten und Hinrichtungen verhindern.

07.10.2010 - ROG kritisierte die Inhaftierung von Journalisten im Iran scharf. Seit den jüngsten Massendemonstrationen der iranischen Opposition am 27. Dezember sei gegen Oppositionelle und Medienvertreter eine "organisierte Razzia" der Sicherheitskräfte im Gange. Mit 42 Journalisten in Haft sei der Iran das weltweit größte Gefängnis für Medienschaffende, erklärte die Organisation.

 

27.12.2009 - Teheran - Massenproteste gegen die Diktatur trotz gewaltsamer Repression durch die Regimetruppen.

 

In einer Pressemitteilung von Reporter ohne Grenzen vom 6. Januar heißt es u. a.:

„Mit Beunruhigung reagiert Reporter ohne Grenzen (ROG) auf drastische Urteile gegen Journalisten im Iran und eine geplante Verschärfung von Strafen gegen Oppositionelle. Am 4. Januar wurde der Journalist Bahaman Ahamadi Amoee zu sieben Jahren und vier Monaten Gefängnis und 34 Peitschenhieben verurteilt. Am selben Tag brachten 36 Parlamentarier und Unterstützer des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad einen Gesetzentwurf ein, demzufolge inhaftierte Regierungsgegner als „mohareb“, als Gegner Gottes, gelten und innerhalb von fünf Tagen nach Ihrer Inhaftierung exekutiert werden sollen.“

„Die Forderungen von hohen iranischen Beamten nach Höchststrafen für Gefangene alarmieren uns“, so ROG. „Die Gefahr ist unmittelbar. Die Hardliner innerhalb des Regimes sind dazu fähig, Zeugen brutaler Regierungshandlungen exekutieren zu lassen. Internationale Organe müssen daher dringend Maßnahmen ergreifen, bevor erste politische Gefangene umgebracht werden.“

 



05. Februar 2012

Konferenz in Berlin fordert internationale Schutzgarantien für Ashraf

Günter Verheugen: "Wir erwarten von den Vereinten Nationen und dem UN-Sonderbeauftragten Martin Kobler, dass sie sich nicht dem Druck der irakischen Regierung beugen und dass sie sich in dieser Frage nicht neutral verhalten. Sie haben Partei zu ergreifen für diejenigen, deren Leben und Freiheit auf dem Spiel stehen."

28. Januar 2012

Europarat besorgt um die iranischen Flüchtlinge in Ashraf

Die Mitgliedsländer des Europarats werden aufgerufen, positiv über die Aufnahme von iranischen Oppositionellen aus Ashraf zu entscheiden.

27. Januar 2012

Erzbischof von Wales: Hilfsappell für die Menschen in Ashraf

"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."


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