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Unter den Verhafteten ist der Schriftsteller Resa Najafi, der in den vergangenen Jahren zahlreiche deutsche Autoren ins Persische übersetzte.
Das deutsche PEN-Zentrum hat das Vorgehen des iranischen Regimes gegen Regimekritiker verurteilt. In einer Pressemitteilung des P.E.N.-Zentrums Deutschland vom 8. Januar heißt es u. a.:
„Er baut an einer Brücke zwischen der deutschen und iranischen Literatur. Reza Najafi hat Hermann Hesse übersetzt und seine Leser im Iran an deutschsprachige Autoren von Franz Kafka bis zu Günter Grass herangeführt - kein politischer Aktivist, sondern ein Mann der Literatur. Doch als Schriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker trat er ein für die Freiheit des Wortes - solange er konnte. Reza Najafi wurde am 3. Januar verhaftet. Das Telefon in seiner Wohnung in Teheran schweigt, denn auch von der Ehefrau, der Schriftstellerin und Übersetzerin Parisa Rezaii, und dem jungen Sohn fehlen jede Spur.

Das Grauen der Verfolgung gegenüber allen, die sich nicht zu Propagandisten des Regimes machen lassen wollen, nimmt seinen Fortgang.
Das deutsche P.E.N.-Zentrum bekundet sein Entsetzen über die Welle des Terrors, die all jene erfasst, die sich nicht den Wahnvorstellungen der iranischen Regierung ergeben. Wir verkennen nicht, dass das iranische Volk selbst einen Weg finden muss, der es von der religiös verbrämten autoritären Herrschaft befreit. Wir bekunden unsere große Achtung gegenüber jenen, die vor der Maschinerie des Schreckens nicht zurückweichen. Die Leiden der Opfer verlangen unsere Solidarität.“
Günter Verheugen: "Wir erwarten von den Vereinten Nationen und dem UN-Sonderbeauftragten Martin Kobler, dass sie sich nicht dem Druck der irakischen Regierung beugen und dass sie sich in dieser Frage nicht neutral verhalten. Sie haben Partei zu ergreifen für diejenigen, deren Leben und Freiheit auf dem Spiel stehen."
Die Mitgliedsländer des Europarats werden aufgerufen, positiv über die Aufnahme von iranischen Oppositionellen aus Ashraf zu entscheiden.
"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."