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Die Frauen waren bei Protesten gegen die Ermordung oder Verschleppung ihrer Kinder verhaftet worden.
US-Außenministerin Hillary Clinton forderte heute die sofortige Freilassung der "Mütter in Trauer" im Iran. Die Freilassung der vergangene Woche in Teheran festgenommenen Frauen müsse ohne Bedingungen erfolgen, erklärte Clinton in Washington.

Etwa 30 Frauen, die der Gruppe "Mütter in Trauer" angehören, waren am 9. Januar in einem Park in Teheran festgenommen worden, nachdem eine Hundertschaft der Regimepolizei die insgesamt etwa 70 Frauen daran gehindert hatten, sich zu versammeln.
Die Gruppe fordert Aufklärung über das Schicksal ihrer Kinder, die seit Juni 2009 bei Protesten gegen das Regime ums Leben kamen oder seither spurlos verschwunden sind. Die schwarz gekleideten Mütter versammeln sich jeden Samstag in einem Teheraner Park.
"Diese Frauen, deren Kinder während der gewalttätigen Auseinandersetzungen nach den Wahlen getötet oder festgenommen wurden, haben lediglich ihr Recht auf freie und friedliche Meinungsäußerung wahrgenommen", erklärte Clinton in Washington. Als Frau und Mutter sei ihr Herz bei den Festgenommenen. "Wenn die iranische Führung den Respekt der internationalen Gemeinschaft will, muss sie die Rechte ihres Volkes respektieren."
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