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Die Unterzeichner rufen alle demokratischen Regierungen auf, sich für die Menschenrechte im Iran und die Freilassung der politischen Gefangenen einzusetzen.
177 Wissenschaftler aus Deutschland, darunter renommierte Atomphysiker, haben die zunehmenden Menschenrechtsverletzungen im Iran in einer Petition scharf verurteilt. Darin fordern sie alle demokratischen Regierungen auf, sich nicht von den Taktiken des iranischen Regimes in der Atompolitik ablenken zu lassen. Vielmehr sollten sie Folter, Schauprozesse und Vergewaltigungen in dem Land scharf verurteilen und entsprechenden Druck aufbauen. Ziele seien die sofortige Freilassung der politischen Gefangenen, Pressefreiheit sowie freie und geheime Neuwahlen.

Zu den Unterzeichnern gehören auch Hajo Funke (Otto-Suhr-Institut, FU Berlin), Michael Gradzielski (TU Berlin) und Micha Brumlik (Uni Frankfurt). „Als freier Wissenschaftler, Physiker und Mensch darf man sich nicht nur stille Gedanken machen“, sagte Wolfgang Treimer vom Helmholtz Zentrum Berlin.
Die Forscher fordern die Bundesregierung und die Europäische Union auf, besonders gefährdeten und gefolterten Flüchtlingen aus dem Iran unkonventionell zu helfen.
nach Presseberichten
Günter Verheugen: "Wir erwarten von den Vereinten Nationen und dem UN-Sonderbeauftragten Martin Kobler, dass sie sich nicht dem Druck der irakischen Regierung beugen und dass sie sich in dieser Frage nicht neutral verhalten. Sie haben Partei zu ergreifen für diejenigen, deren Leben und Freiheit auf dem Spiel stehen."
Die Mitgliedsländer des Europarats werden aufgerufen, positiv über die Aufnahme von iranischen Oppositionellen aus Ashraf zu entscheiden.
"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."