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Menschenrechtler befürchten eine neue Welle von Hinrichtungen im Iran - als Instrument des Regimeterrors gegen die Bevölkerung.
Nach Berichten der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars wurden am 14. April in der nordiranischen Stadt Babolsar drei Strafgefangene öffentlich durch den Strang hingerichtet. Die Hinrichtung der drei Männer im Alter von 24 bis 30 Jahren fand in den Morgenstunden auf dem Imam-Ali-Platz von Babolsar statt.
Damit erhöhte sich die Zahl der innerhalb einer Woche im Iran vollstreckten Hinrichtungen auf 17, sechs davon waren öffentlich.
Am 13. April war in der südwestiranischen Stadt Mahshahr ein Mann öffentlich gehängt worden. Der 28jährige Adnan Alboali war wegen bewaffneten Raubes verurteilt worden. Dies war die dritte öffentliche Hinrichtung in der südwestiranischen Provinz Khuzistan innerhalb von sechs Tagen. Die staatliche iranische Tageszeitung Keyhan berichtete am 13. April von der Hinrichtung zweier Männer auf öffentlichen Plätzen der Städte Behbehan und Shadegan und berief sich dabei auf Angaben der Staatsanwaltschaft der Provinz.
Menschenrechtler befürchten eine neue Welle von Hinrichtungen im Iran – als Instrument des Regimeterrors gegen die Bevölkerung. Mehrere politische Gefangene wurden wegen ihrer Beteiligung an den Protesten gegen das Regime bereits zum Tode verurteilt.
Günter Verheugen: "Wir erwarten von den Vereinten Nationen und dem UN-Sonderbeauftragten Martin Kobler, dass sie sich nicht dem Druck der irakischen Regierung beugen und dass sie sich in dieser Frage nicht neutral verhalten. Sie haben Partei zu ergreifen für diejenigen, deren Leben und Freiheit auf dem Spiel stehen."
Die Mitgliedsländer des Europarats werden aufgerufen, positiv über die Aufnahme von iranischen Oppositionellen aus Ashraf zu entscheiden.
"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."