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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Aktuelles
26. Mai 2010

Bekannter iranischer Filmemacher Panahi aus der Haft entlassen

Freilassung nach massiven internationalen Protesten

Der regimekritische iranische Filmregisseur Jafar Panahi wurde am 25. Mai 2010 in Teheran aus der Haft entlassen.Der international bekannte iranische Filmregisseur Jafar Panahi ist am 25. Mai nach zweimonatiger Haft im berüchtigten Evin-Gefängnis von Teheran freigelassen worden. Eine Kaution wurde hinterlegt. Bis zu seinem Prozess soll der 49jährige Regisseur auf freiem Fuß bleiben. Ein Termin dafür steht bisher nicht fest.

Im März war Panahi, der als einer der wichtigsten unabhängigen Regisseure im Iran gilt, wegen der Planung eines regimekritischen Films verhaftet worden. Er hatte sich auch kritisch zu den Wahlen im Juni 2009 geäußert.
Vor einer Woche war der inhaftierte Filmemacher in einen Hungerstreik getreten. Er wollte damit eine Zusage der Behörden erreichen, dass seine Familie in Sicherheit sei. Zuvor war ihm gedroht worden, dass auch Familienmitglieder verhaftet würden.

Panahi war im Februar als Ehrengast zur 60. Berlinale eingeladen, durfte aber nicht ausreisen. Außerdem sollte er im Mai der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes angehören.

Rund 80 iranische Filmemacher haben in einem offenen Brief die Freilassung des Regisseurs gefordert. In einer Internet-Erklärung hatten dies auch mehrere Oscar-Preisträger verlangt, darunter Robert Redford, Michael Moore und Martin Scorcese.

Auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle hatte Anfang März die Freilassung Jafar Panahis gefordert. Die Verantwortlichen in Teheran müssten alles dafür tun, damit Panahi freikomme, hatte Westerwelle erklärt.

Im Jahr 2000 hatte Panahi mit seinem Film «Der Kreis» den Goldenen Löwen von Venedig und mit «Offside» 2006 einen Silbernen Bären in Berlin gewonnen.

nach Presseberichten



05. Februar 2012

Konferenz in Berlin fordert internationale Schutzgarantien für Ashraf

Günter Verheugen: "Wir erwarten von den Vereinten Nationen und dem UN-Sonderbeauftragten Martin Kobler, dass sie sich nicht dem Druck der irakischen Regierung beugen und dass sie sich in dieser Frage nicht neutral verhalten. Sie haben Partei zu ergreifen für diejenigen, deren Leben und Freiheit auf dem Spiel stehen."

28. Januar 2012

Europarat besorgt um die iranischen Flüchtlinge in Ashraf

Die Mitgliedsländer des Europarats werden aufgerufen, positiv über die Aufnahme von iranischen Oppositionellen aus Ashraf zu entscheiden.

27. Januar 2012

Erzbischof von Wales: Hilfsappell für die Menschen in Ashraf

"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."


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