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Die zunehmenden Todesurteile und Hinrichtungen im Iran sind ein Instrument des Regimes, um die Bevölkerung einzuschüchtern und geplante Protestdemonstrationen zu verhindern.
Am 7. Juni wurden Berichten von Menschenrechtlern zufolge im Ghesel-Hezar-Gefängnis der Stadt Karaj westlich von Teheran 13 Strafgefangene hingerichtet. Die 13 Männer gehörten zu einer Gruppe von 26 Gefangenen, die am Vortag zur Vorbereitung ihrer Hinrichtung in eine isolierte Abteilung des Gefängnisses verlegt worden waren.

Alle 26 Häftlinge waren von der Willkürjustiz wegen angeblicher Drogendelikte zum Tode verurteilt worden. 13 von ihnen wurden am Morgen des 7. Juni durch den Strang hingerichtet. Mehrere von ihnen waren zum ersten Mal straffällig geworden. Ihre Anträge auf Begnadigung waren jedoch abgelehnt worden.
Unter den Hingerichteten sind die Gefangenen Ahmad Shahbakhah, Abdolhossein Soltanabadi, Masoud, Amir K., Kazem Tashtaki, Mohammad Azarfam, Mohammad Jafari, Nader Azarnoush, Sanjar Toutazehi und Bagher Amini. Die Gefangenen wurden ohne vorherige Benachrichtigung ihrer Familien hingerichtet, ihre Anwälte waren bei der Hinrichtung nicht anwesend.
Am 6. Juni war nach Angaben der Justiz der 26jährige Reza A. im Gefängnis der zentraliranischen Stadt Isfahan hingerichtet worden. Auch er war wegen eines Drogendelikts zu Tode verurteilt worden.
Nach einem Bericht der staatlichen Zeitung Iran wurden am Morgen des 8. Juni in einem Gefängnis der zentraliranischen Stadt Ghom fünf weitere Straftäter hingerichtet. Einer der nicht namentlich genannten Männer war den Angaben zufolge 21 Jahre alt.
Somit wurden in den vergangenen drei Tagen im Iran mindestens 19 Menschen hingerichtet. Die zunehmenden Todesurteile und Hinrichtungen im Iran sind ein Instrument des Regimes, um die Bevölkerung einzuschüchtern und geplante Protestdemonstrationen zu verhindern.
Menschenrechtsgruppen haben internationale Kampagnen gestartet, um weitere Hinrichtungen zu verhindern.
mehr Informationen über drohende Hinrichtungen von politischen Gefangenen
Appellbriefaktion gegen Todesstrafe und Hinrichtungen im Iran
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Die Mitgliedsländer des Europarats werden aufgerufen, positiv über die Aufnahme von iranischen Oppositionellen aus Ashraf zu entscheiden.
"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."