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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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08. Februar 2018

Drohende Folter: Mehrere Menschenrechtsverteidiger im Iran festgenommen

Im Iran zahlen Menschenrechtsverteidiger einen hohen Preis für ihren Mut. Sie werden vom Regime mit aller Härte verfolgt. Im schlimmsten Falle droht ihnen die Todesstrafe.

Die Massenverhaftungen von Regimekritikern im Iran dauern an. Bei landesweiten Razzien wurden am 1. Februar mindestens sechs junge Menschenrechtsverteidiger festgenommen. Dabei handelt es sich um Shima Babaei und ihren Ehemann Dariush Zand, Saeed Eghbali, Leila Farjami, Mahmoud Masoumi und Behnam Mousivand.

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Amnesty International äußerte sich tief besorgt darüber, dass den Verhafteten nun Folter und andere Misshandlungen drohen. Magdalena Mughrabi, Nahost-Expertin bei Amnesty International, forderte die sofortige und bindungslose Freilassung der sechs jungen Aktivisten, die allein wegen ihrer Menschenrechtsarbeit verhaftet worden seien. Friedlicher Einsatz für die Menschenrechte, so Amnesty, werde von den Machthabern im Iran unterdrückt und kriminalisiert.

Trotz der brutalen Unterdrückung gelingt es immer mehr Menschen im Iran, das Klima der Angst zu überwinden. Sie sind nicht bereit, das Unrecht schweigend hinzunehmen und engagieren sich mit großem Mut für die Menschenrechte. Immer häufiger versammeln sich Bürger im Iran zu Protestkundgebungen gegen die Unterdrückung. Sie fordern die Freilassung von politischen Gefangenen und engagieren sich für die Rechte von Frauen, Kindern und religiösen Minderheiten.

Menschenrechtsverteidiger im Iran dokumentieren Verletzungen der Grundrechte und berichten darüber. Sie stehen in Kontakt mit internationalen Menschenrechtsorganisationen und Medien, um über die Lage im Iran aufzuklären und wirksame Hilfe zu erreichen. Besonders die junge Generation nutzt das Internet, um öffentlichkeitswirksam auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.

Zunehmend setzen sich Menschen im Iran für den Stopp der Hinrichtungen und die Abschaffung der Todesstrafe ein. Über das Internet rufen sie zu Protesten gegen die Todesstrafe auf. Mit Mahnwachen und Petitionen bemühen sie sich darum, drohende Hinrichtungen zu verhindern. Ihrer Aufklärungsarbeit ist es zu verdanken, dass Gefangene vor der Hinrichtung gerettet werden konnten.

Im Iran zahlen Menschenrechtsverteidiger einen hohen Preis für ihren Mut. Sie werden vom Regime mit aller Härte verfolgt. Im schlimmsten Falle droht ihnen die Todesstrafe.

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