Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Minderjährige-in-Haft

Nothilfe-Kampagne für Minderjährige

Behnam-ZareKann mich jemand hören?

Unsere Winter-Spendenaktion 2008-2009 kam der Kampagne für Jugendliche in der Todeszelle zugute. Sie wird aufgrund drohender Hinrichtungen fortgesetzt.

„Kann mich jemand hören? Kann mir jemand helfen? Das sind die letzten Tage meines Lebens. Jede Minute kann ich hingerichtet werden. Ich will leben. Helft mir doch!“

Dieser verzweifelte Hilferuf des 18jährigen Behnam Zare aus dem Todestrakt des Gefängnisses im südiranischen Shiraz kam zu spät. Am 26. August 2008 wurde er hingerichtet. Weder seine Eltern noch sein Anwalt wurden zuvor über den Hinrichtungstermin informiert. Als er zum Tode verurteilt wurde, war Behnam Zare erst 15 Jahre alt.

Minderjährig-GerichtDie Hinrichtung von Minderjährigen ist ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht. Der Iran ist das Land, in dem die meisten Jugendlichen zum Tode verurteilt und hingerichtet werden. Im weltweiten Vergleich wurden in den letzten vier Jahren 75 % aller Hinrichtungen von Minderjährigen im Iran vollstreckt.

Der Menschenrechtsverein für Migranten e.V. wendet sich grundsätzlich gegen die Todesstrafe, denn sie verletzt das wichtigste Menschenrecht, das Recht auf Leben, und ist die unmenschlichste aller Strafen.

Insbesondere setzen wir uns für die Rettung der Jugendlichen in den iranischen Todestrakten ein, die akut von der Hinrichtung bedroht sind. Unsere aktuelle Spenden-Aktion kommt dieser Kampagne zugute.

Kampagne-3Wir machen Todesurteile, drohende Hinrichtungen und andere Menschenrechtsverletzungen im Iran publik und treten dafür ein, dass für jedes Opfer der Willkürjustiz das Recht auf anwaltliche Verteidigung durchgesetzt wird.

Durch Dokumentations- und Aufklärungsarbeit sowie Petitionskampagnen arbeiten wir dafür, dass auf internationaler politischer Ebene für die Rettung der Opfer und die Einhaltung der Menschenrechte im Iran interveniert wird. Dies tun wir in Abstimmung mit den Menschenrechtsbeauftragten von Regierungen, Parlamenten und der UNO. Durch hartnäckigen Druck wird das Regime im Iran gezwungen, sich an die völkerrechtlichen Verpflichtungen zu halten, um internationale Sanktionen zu vermeiden.

Durch internationale Hilfskampagnen und Bemühungen von Anwälten im Iran konnte schon viel für die Opfer der Willkürjustiz erreicht werden.

Der Druck auf das Teheraner Regime vonseiten der Europäischen Union und vieler Regierungen, die Hinrichtungen zu stoppen und die Todesstrafe abzuschaffen, hat erheblich zugenommen. So konnten bisher zahlreiche Hinrichtungen verhindert werden.

Dabei sind wir dringend auf Ihre Hilfe angewiesen!

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weitere Informationen zur Hinrichtung von Behnam Zare

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Saeed-Jazee-80 Erfolge für die Kampagne gegen die Hinrichtung von Minderjährigen im Iran weiterlesen

Informationsstand zur Menschenrechtslage im Iran Informationsstand zur aktuellen Lage im Iran weiterlesen

Europäische Union EU für weltweite Abschaffung der Todesstrafe weiterlesen

Info-Veranstaltung Informationsveranstaltungen 2008 weiterlesen

Mohammad-Fadai Mohammed Fadai (21) droht die Hinrichtung weiterlesen

Soghra-Najafpour-t Soghra Najafpour wurde mit 13 Jahren zum Tode verurteilt. weiterlesen

Behnud Shojai wurde am 11.10.2009 in Teheran hingerichtet. Er war mit 17 Jahren zum Tode verurteilt worden. Mit 17 Jahren zum Tode verurteilt, mit 21 hingerichtet. weiterlesen

Latif-w-80 Mohammad Latif (18) wurde vor der Hinrichtung bewahrt. weiterlesen


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