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Aufruf zur Anerkennung der Religionsfreiheit und der Rechte der christlichen Minderheit
30.10.2009 - Papst Benedikt XVI. hat die iranische Regierung aufgefordert, den Christen im Iran freie Religionsausübung zu gestatten. Die staatlichen Autoritäten des Iran müssten die Freiheit der Christen zur Ausübung ihres Glaubens garantieren. Katholiken müssten die Priester und Kirchen haben dürfen, die sie brauchten, erklärte der Papst am Donnerstag dem neuen iranischen Botschafter im Vatikan. Die Situation aller christlichen Minderheiten müsse verbessert werden, Christen müssten besser in die Gesellschaft integriert werden.

Die Christinnen Maryam Rostampour und Marzieh Amirizadeh sind seit März 2009 in Teheran in Haft.
Der Papst bekräftigte, dass die Religions- und Gewissensfreiheit die Quelle aller anderen Freiheiten sei. Die Förderung des Lebensschutzes, der Gerechtigkeit und der Solidarität müssten Gegenstand einer realen Zusammenarbeit sein. Herzliche Beziehungen zwischen den Angehörigen verschiedener Religionen sind für Benedikt XVI. eine dringende Notwendigkeit unserer Zeit, dies mit dem Ziel, eine menschlichere Welt aufzubauen.
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen und westlicher Regierungen werden Christen, wie auch andere religiöse Minderheiten, im Iran verfolgt und diskriminiert. Zahlreiche Angehörige christlicher Gemeinden oder anderer Religionsgemeinschaften sind im Iran allein wegen der Ausübung ihres Glaubens in Haft.
nach Agenturmeldungen