Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Ashraf-Camp-Liberty
15. Mai 2013

Dringender Spendenaufruf: LEBEN RETTEN!

Irak: Iranische Oppositionelle in Lebensgefahr

Gewalt und Terror gegen Asylsuchende stoppen!

Humanitäre und medizinische Hilfe leisten!

Camp Liberty: Tote und Verletzte nach Terroranschlag auf iranische Oppositionelle

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Das Lager Camp Liberty bei Bagdad, wo mehr als 3000 iranische Asylsuchende - darunter 1000 Frauen - interniert sind, wurde am 9. Februar 2013 mit über 50 Raketen und Mörsergranaten angegriffen. Der grausame Anschlag auf die unbewaffneten Zivilisten forderte acht Todesopfer und mehr als 100 Verletzte.

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Den Exiliranern in Camp Liberty drohen weitere Terroranschläge. Nun kommt es darauf an, diese Menschen so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone herauszuholen und durch internationalen Schutz für ihre Sicherheit zu sorgen. Es geht um die Rettung von mehr als 3000 iranischen Oppositionellen, die für hohe Werte eintreten: Demokratie, Freiheit, Menschenrechte, Frieden und Völkerverständigung. Dafür mussten sie bereits einen hohen Preis bezahlen: Verfolgung, Haft, Folter, Verlust von Familienangehörigen, Flucht aus der Heimat.

Auf Verlangen Teherans wurden die Exiliraner von der Siedlung Ashraf, wo sie 25 Jahre lang gelebt hatten, zwangsweise in das Lager Camp Liberty bei Bagdad umgesiedelt. In diesem Lager, das unter der Kontrolle des irakischen Militärs steht, werden die Asylsuchenden wie Gefangene festgehalten. Repressalien und Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung. Sie leben in ständiger Angst vor weiteren Terroranschlägen.

Angesichts der akuten Lebensgefahr, der anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und der humanitären Notlage in Camp Liberty setzen wir uns dafür ein, dass die iranischen Asylsuchenden nach Ashraf zurückgebracht und unter internationalen Schutz gestellt werden, bis ihre Aufnahme in sicheren Drittländern geklärt ist. Wir arbeiten dafür, dass der UN-Flüchtlingshochkommissar die Asylberechtigung der politischen Flüchtlinge in Camp Liberty umgehend anerkennt und damit zu ihrem Schutz beiträgt.

Wir bitten um Ihre Hilfe beim Schutz der iranischen Flüchtlinge im Irak vor Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und Deportation.

Bis zu ihrer Aufnahme in sicheren Drittländern brauchen die Asylsuchenden dringend humanitäre und medizinische Hilfe.

Für unsere Menschenrechtsarbeit bitten wir dringend um Spenden.

Bitte unterstützen Sie unsere Hilfsaktion LEBEN RETTEN.

Jeder Betrag ist wichtig! Ihre Spende rettet Leben.

Hier können Sie bequem und sicher online spenden und finden Angaben über unser Spendenkonto.

Wir danken allen, die unsere Menschenrechtsarbeit mit Spenden oder anderweitig unterstützen!

Hilferuf einer Großmutter: Bitte helfen Sie mit, damit wir gerettet werden!

Zu den Menschen, die in Camp Liberty leiden, gehört die 78jährige Ghodsi Shahaboldin, die auf den Rollstuhl angewiesen ist. Sie hat einen erschütternden Hilferuf an uns gerichtet:

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Ghodsi Shahaboldin mit den Bildern ihrer beiden hingerichteten Söhne

 

 

 

 


„Ich schreibe Ihnen aus Camp Liberty. Es war ein langer, leidvoller Weg, der mich hierher brachte. Meine beiden Söhne Taghi and Mehdi wurden hingerichtet, weil sie gegen Unterdrückung und Diktatur waren und Freiheit für unser Land Iran wollten. Mein Mann hat das nicht verkraftet und starb kurz danach an einem Herzanfall.

Mit meiner Tochter Ensieh und zwei Enkelkindern fand ich in Ashraf im Irak Zuflucht. In Ashraf musste ich miterleben, wie Soldaten auf uns schossen und junge Menschen im Alter meiner Enkelkinder sterben mussten. Es brach mir das Herz.

Nun wurden wir gezwungen, Ashraf zu verlassen, und in dieses Lager gebracht. Dies ist kein Ort für alte Menschen. Auch für junge Menschen ist das Leben hier eine Qual. Viele von uns sind krank, können kaum mehr gehen. Wir werden hier wie Gefangene behandelt, und immer wieder drohen sie uns mit Deportation in den Iran.

Heute bin ich 78 Jahre alt. Ich bitte Sie um Hilfe. Bitte helfen Sie mit, damit wir gerettet werden und endlich einen Ort finden, wo wir uns nicht mehr vor bewaffneten Soldaten fürchten müssen. Bitte helfen Sie mit, damit unsere Kinder und Enkel wieder lachen können, damit wir wieder frei atmen können und Ruhe finden. Von Herzen danke ich Ihnen für alles, was Sie für uns getan haben.“

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