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In Ashraf und Camp Liberty im Irak sind über 3000 iranische Oppositionelle, darunter ca. 1000 Frauen, in Gefahr, Opfer von militärischer Gewalt und Deportation in den Iran zu werden. Dort drohen ihnen Folter und Massenhinrichtungen.

April 2011: Frauen in Ashraf versuchen, die militärische Besetzung von Ashraf zu verhindern.
Die Siedlung Ashraf, wo ausschließlich Zivilisten leben, war 25 Jahre lang ein Zufluchtsort für iranische Regimegegner und ihre Familien, die im Iran wegen ihres Einsatzes für Demokratie und Menschenrechte grausamste Verfolgung erlitten haben. Ashraf, das von den Exiliranern aus eigenen Mitteln aufgebaut wurde, ist von irakischen Truppen abgeriegelt und teilweise besetzt.
Das Teheraner Regime und seine Verbündeten im Irak, die die Exiliraner als Terroristen diffamieren, fordern die Zerstörung von Ashraf und die Deportation der Oppositionellen zurück in den Iran.
Bereits 50 Tote und Hunderte Verletzte durch militärische Angriffe
Die Menschen in Ashraf wurden seit 2009 bereits Opfer von zwei massiven Angriffen des irakischen Militärs mit fast 50 Toten und Hunderten Verletzten. Im April 2011 wurden die wehrlosen Bewohner in Ashraf von irakischen Truppen mit Maschinengewehren und Handgranaten angegriffen und von Militärfahrzeugen überrollt. 36 Menschen starben, darunter acht Frauen.

Opfer der militärischen Angriffe auf Ashraf
mehr zum Massaker in Ashraf im April 2011
Die irakische Regierung treibt die Räumung von Ashraf mit Zwangsmaßnahmen und Gewaltandrohungen voran. Auf Verlangen Teherans erzwingt sie die Umsiedlung der iranischen Oppositionellen in das Übergangslager Camp Liberty bei Bagdad, das einem Gefangenenlager gleichkommt.
Bei den Exiliranern in Ashraf und Camp Liberty handelt es sich um politische Flüchtlinge, die vom UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) als Asylsuchende anerkannt wurden. Damit haben sie völkerrechtlich den Anspruch auf Schutz, Sicherheit und humanitäre Hilfe.
Internationale Kampagne: Schutz und Menschenrechte für die Exiliraner in Ashraf und Camp Liberty
Patrick Kennedy: In Ashraf geht es um Leben oder Tod!
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Ban Ki-moon ruft alle Mitgliedsstaaten der UNO auf, zur Umsetzung einer Lösung auf der Grundlage der Menschenrechte und humanitären Prinzipien beizutragen.
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Dringender Aufruf an die Vereinten Nationen zum Handeln: Zwangsumsiedlung ist illegal
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Gericht lässt Klage von Familienangehörigen zu: Dem irakischen Regierungschef Maleki und drei ranghohen Militärkommandeuren werden schwere Verstöße gegen das Völkerrecht vorgeworfen.
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Beim Besuch einer irakischen Parlamentsdelegation fordern Europaparlamentarier Maßnahmen zum Schutz der iranischen Oppositionellen in Ashraf.
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"Insbesondere bemüht sich Amnesty um die Zusicherung durch die irakische Regierung, dass nichts unternommen wird, um die Bewohner von Ashraf zwangsweise in den Iran zurückzubringen."
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Unter Mitwirkung von Emma Bonino, Vizepräsidentin des italienischen Senats, und Irene Khan, langjährige Generalsekretärin von Amnesty International
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Mansoor Hadjian erlag seinen Verletzungen, weil die medizinische Behandlung der Menschen in Ashraf weiter durch eine militärische Blockade behindert wird.
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Eilmaßnahmen der Vereinten Nationen gefordert, um weitere Massaker an den iranischen Oppositionellen zu verhindern
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Strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen für das in Ashraf begangene Massaker notwendig / Unterstützung für den europäischen Lösungsvorschlag zum Schutz der Menschen in Ashraf
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