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Tausenden Gefangenen im Iran droht die Hinrichtung. Das Teheraner Regime stellt sich weiter dem weltweiten Trend zur Abschaffung der Todesstrafe entgegen.

Hinrichtungen im Iran: Regimeterror gegen die Bevölkerung
Die Europäische Union hat den Iran zu einem Stopp der Hinrichtungen aufgerufen. In einer Erklärung vom 30. Mai heißt es, die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sei zutiefst besorgt über die alarmierende Zunahme der Hinrichtungen im Iran. Die Anzahl der Hinrichtungen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2012 belege, dass der Iran zu den Ländern gehört, wo die Todesstrafe am meisten angewendet wird. Damit stelle sich das Teheraner Regime weiter dem weltweiten Trend zur Abschaffung der Todesstrafe entgegen.
Tausenden Gefangenen im Iran drohe die Hinrichtung, vielen von ihnen für Straftaten, die nach internationalen Standards keine Todesstrafe verdienten. Die EU rief den Iran auf, alle diese Todesurteile umzuwandeln. Die EU-Außenbeauftragte forderte den Iran erneut zu einem Hinrichtungsstopp und zu einem Moratorium der Todesstrafe auf.
Die Europäische Union vertritt eine eindeutige Position gegenüber der Todesstrafe. Die Abschaffung der Todesstrafe ist ein zentrales Ziel der Menschenrechtspolitik der EU. Die Todesstrafe, so die EU, ist grausam und unmenschlich und ist als Abschreckung gegen Verbrechen erwiesenermaßen ungeeignet. Die Abschaffung der Todesstrafe trägt zur Förderung der menschlichen Würde und zur fortschreitenden Entwicklung der Menschenrechte bei.