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Der Journalist, der für die Rechte der kurdischen Minderheit im Iran eintritt, ist seit Januar 2007 in Haft. Er wurde im Mai 2010 zu 15 Jahren Haft verurteilt.
Der Journalist Adnan Hassanpour, der der kurdischen Volksgruppe im Iran angehört, wurde im Januar 2007 festgenommen. Seither ist er im Zentralgefängnis der kurdischen Provinzhauptstadt Sanandaj in Haft.
Ursprünglich wurde Adnan Hassanpour am 16. Juli 2007 wegen angeblicher „Spionage, subversiver Aktivitäten gegen die nationale Sicherheit und separatistischer Propaganda“ zum Tode verurteilt. Das Todesurteil löste eine weltweite Kampagne für die Aufhebung des Urteils und die Freilassung des Journalisten aus.
Ende August 2008 wurde das Todesurteil gegen Adnan Hassanpour vom Obersten Gerichtshof in Teheran wegen eines Verfahrensfehlers aufgehoben. Der Fall wurde dann wieder verhandelt. Im Februar 2010 wurde die Todesstrafe zunächst in eine 31jährige Haftstrafe umgewandelt. Nach einer erneuten Neuverhandlung wurde die Strafe dann im Mai 2010 auf 15 Jahre Haft reduziert.
Adnan Hassanpour ist ein früheres Redaktionsmitglied der auf Kurdisch und Persisch erscheinenden Wochenzeitschrift „Aso“ (Horizont), die von den iranischen Behörden im August 2005 nach weit verbreiteten Unruhen in den kurdischen Siedlungsgebieten verboten wurde. Er war schon mehrmals wegen seiner Presseartikel, die auf die Verletzungen der Rechte der kurdischen Minderheit im Iran aufmerksam machten, vor Gericht gestellt worden.
Der Journalist hat wiederholt mit Hungerstreiks gegen die unmenschlichen Haftbedingungen protestiert.