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An der Menschenrechtskampagne für Ashraf wirken weltweit - darunter auch im Irak - Menschenrechtler, Kirchenvertreter, Parlamentarier und Juristen mit. Die Kampagne arbeitet auf Hochtouren, um die Menschen in Ashraf vor weiterer Gewalt und Deportation zu retten. Mit Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeits- und Medienarbeit macht sie weltweit auf die drohende humanitäre Katastrophe in Ashraf aufmerksam. Durch intensive Menschenrechtsarbeit hat die Kampagne erreicht, dass die UNO, die EU und politische Verantwortungsträger weltweit sich nun um eine dauerhafte Lösung für den Schutz der Menschen in Ashraf bemühen. Die Kampagne hat zahlreiche namhafte Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen. Hier Beispiele:
Alejo Vidal Quadras, Vizepräsident des Europäischen Parlaments:
„Die Zeit läuft uns davon, und in Ashraf hängt die Rettung von vielen Menschenleben von unserem Einsatz ab! Die Unterstützung der Menschen in Ashraf, die konsequente Verfechter von Demokratie und Menschenrechten sind, ist nicht nur eine humanitäre Frage. Sie ist auch notwendig für die Sicherung des Friedens und der Stabilität in der Region und auf der Welt.
Jeder Versuch, die Bewohner von Ashraf innerhalb des Irak zwangsweise zu vertreiben, ist illegal, unmenschlich und die Vorbereitung eines Massakers. Die Unterstützungsmission der Vereinten Nationen im Irak (UNAMI) muss sich mit allem Nachdruck gegen diese gefährliche Pläne stellen.“
Irene Khan, langjährige Generalsekretärin von Amnesty International:
„Ich will auf die Menschenrechtssituation und das menschliche Leid in Ashraf aufmerksam machen, damit geprüft wird, was die internationale Gemeinschaft dafür tun kann, dass dieses Leid aufhört. Wir reden über 3400 Menschen, die in einer staubigen Gegend leben, hinter Stacheldraht. Einige von ihnen leben dort schon fast ein Viertel-Jahrhundert, wegen ihrer Überzeugungen, wegen ihres Kampfes für die Freiheit. Sehr viele unter ihnen sind Frauen. Das Leben ist für sie nicht leicht. Doch noch nie wurden sie so gefährdet, isoliert, bedrängt, angegriffen, zur Zielscheibe gemacht wie heute.
Die Menschen im Iran haben ein Recht auf Freiheit, ein Recht, um sie zu kämpfen, und wir sind verpflichtet, sie in ihrem Kampf um ihre Rechte zu unterstützen. Um nichts anderes geht es in Ashraf.“
Prof. Dr. Rita Süssmuth, langjährige deutsche Bundestagspräsidentin:
„Wir dürfen nicht schweigen, solange das weitergeht, was in Ashraf geschehen ist. Das iranische Volk leidet. Wir machen uns schuldig, wenn wir diesen Kampf für die Freiheit nicht unterstützen. Lassen Sie uns im Europäischen Parlament, in unseren nationalen Parlamenten, in den Menschenrechtsorganisationen dafür arbeiten, dass diese grausame Diktatur überwunden wird.“
Günter Verheugen, Experte für Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik, EU-Kommissar und Vizepräsident der EU-Kommission (1999-2009):
„Europa darf die Lage in Ashraf nicht länger ignorieren. Es ist eine Schande für die ganze internationale Gemeinschaft, wenn sie zulässt, dass die irakische Regierung die Menschen in Ashraf bedroht, angreift und ermordet. Eilmaßnahmen sind notwendig.“
Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Symbolfigur der südafrikanischen Anti-Apartheid-Bewegung:
“Die Angriffe und Repressalien, die die Bewohner von Ashraf erlitten haben, sind in der Tat Menschenrechtsverletzungen, die von allen freiheitsliebenden Menschen verurteilt werden müssen. Ich appelliere an die internationale Gemeinschaft, für den Schutz der Menschen in Ashraf zu sorgen.“
Nontombi Tutu, Menschenrechtlerin und Tochter von Desmond Tutu:
„Ich weiß, was die Macht des Volkes bewirken kann. Ich weiß es, denn ich bin als Unterdrückte aufgewachsen. Ich bin als jemand aufgewachsen, der in seinem Geburtsland nichts zu sagen hatte und nicht wählen durfte. Doch durch das Engagement von freiheitsliebenden Menschen auf der ganzen Welt wurde der Apartheid ein Ende gesetzt. Ich weiß, was Menschenrechtsverfechter weltweit bewirken können, wenn sie entschlossen sind. Und wir sind entschlossen. Mit aller Entschlossenheit wollen wir nicht nur Sicherheit und Schutz für Ashraf sondern auch Freiheit für den Iran.“
Ingrid Betancourt, Menschenrechtlerin und frühere kolumbianische Präsidentschaftskandidatin, die in Kolumbien über sechs Jahre lang in Geiselhaft war:
„Die Drohung des Irak, das Lager Ashraf bis zum Ende des Jahres zu schließen, ist die Ankündigung eines Genozids.
Nachdem wir die Bilder von dem Angriff in Ashraf gesehen haben, können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, als wäre nichts geschehen. Weil wir hier und heute frei sind, haben wir die Pflicht, für diejenigen zu kämpfen, die in Ashraf für ihre Freiheit kämpfen und die uns mit ihrem Beispiel vorangegangen sind und ihr Leben gegeben haben, um die Würde von uns allen, der freien Männer und freien Frauen der Welt, zu bewahren.“
Friedensnobelpreisträger Prof. Elie Wiesel, ein Überlebender der NS-Konzentrationslager:
„Das Massaker in Ashraf ist eine Tragödie, die uns wachrütteln muss. Eine Botschaft sollte von hier ausgehen, mit der wir allen anständigen Menschen, jung oder alt, Mann oder Frau, allen, die an die Würde des Menschen glauben, sagen, dass wir mit den Einwohnern von Ashraf in Solidarität stehen und mit denen, die für ihre Befreiung kämpfen und dafür, dass sie als freie Menschen leben können, die an die universelle Würde des Menschen glauben.“
Patrick Kennedy, US-Kongressabgeordneter bis 2011 und ein Neffe des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy:
„Mein Onkel sagte vor 50 Jahren: ‚Ich bin ein Berliner.’ Heute ändere ich seine unsterblichen Worte ein wenig um. Ich sage: ‚Ich bin ein Iraner! Ich bin aus Ashraf!’ Der Kampf für die Menschenrechte, über die mein Onkel damals in Berlin sprach, geht heute im Iran und im Mittleren Osten weiter - und überall dort, wo Menschen für ihre Freiheit kämpfen.“