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Solidarität mit den Frauen in der arabischen Welt und im Iran - Unterstützung für die iranischen Regimegegnerinnen in Ashraf und Camp Liberty

Anlässlich des Weltfrauentages kamen am 10. März in Paris tausende Frauen aus verschiedenen Ländern zu einer Solidaritätsveranstaltung zusammen. Sie riefen zur Solidarität mit den Frauen auf, die sich in der arabischen Welt und im Iran für Demokratie und Frauenrechte und gegen den islamischen Fundamentalismus einsetzen. Die Konferenz appellierte an die internationale Gemeinschaft, für den Schutz der 1000 iranischen Regimegegnerinnen zu sorgen, die in Ashraf und Camp Liberty im Irak in akuter Gefahr sind, Opfer von militärischer Gewalt, Zwangsvertreibung und Deportation zu werden.

Die Konferenz wurde von zahlreichen Frauen- und Menschenrechtsorganisationen unterstützt. Unter den Mitwirkenden waren:

An der Konferenz nahmen Delegationen von Frauenrechtlerinnen aus Ägypten, Tunesien, Afghanistan, Palästina, Irak, Libyen, Jemen, Jordanien, Marokko, Algerien und Syrien teil. Sie tauschten Erfahrungen und Augenzeugenberichte hinsichtlich der Rolle der Frauen im Arabischen Frühling aus.

In ihren Wortbeiträgen wiesen die Frauen darauf hin, dass der Arabische Frühling nur zu wahrer Demokratisierung führen werde, wenn die Frauen an dem Prozess aktiv teilnehmen, Verantwortung übernehmen und Führungspositionen besetzen. Nur so könne die Gefahr des islamischen Fundamentalismus in den arabischen Ländern gebannt werden.
Tasha de Vasconcelos, EU-Botschafterin für humanitäre Fragen, verurteilte die Verletzung der Grundrechte der iranischen Oppositionellen in Camp Liberty im Irak und erklärte ihre Bereitschaft, das Lager zu besuchen.

Bariza Khiari, Vizepräsidentin des französischen Senats, führte aus: „Ich unterstütze die Frauen in Ashraf und Camp Liberty und ich ersuche die Vereinten Nationen und besonders die Vereinigten Staaten, die für den Schutz dieser Menschen verantwortlich sind, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Ich bitte ebenso dringend die französische Regierung, sicherzustellen, dass die Menschenrechte dieser Frauen und Männer geachtet werden, denn sie haben nichts Falsches getan, sie wollen nur einen freien und säkularen Iran.“