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„Die Rettung von vielen Menschenleben hängt von unserem Einsatz ab!“
An der Menschenrechtskampagne wirken weltweit - darunter auch im Irak - Menschenrechtler, Kirchenvertreter, Parlamentarier und Juristen mit. Die Kampagne setzt sich dafür ein, dass die UNO, die USA und die EU wirksame Maßnahmen ergreifen, die den Schutz und die Wahrung der Menschenrechte der Exiliraner in Ashraf und Camp Liberty im Irak sicherstellen und ihre Deportation verhindern. Sie fordert die beschleunigte Aufnahme der iranischen Oppositionellen in Drittländern.
Bei den Exiliranern in Ashraf und Camp Liberty handelt es sich um politische Flüchtlinge, die vom UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) als Asylsuchende anerkannt wurden. Damit haben sie völkerrechtlich den Anspruch auf Schutz, Sicherheit und humanitäre Hilfe.
Mit Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeits- und Medienarbeit macht die Kampagne weltweit auf die drohende humanitäre Katastrophe in Ashraf und Camp Liberty aufmerksam. Durch intensive Menschenrechtsarbeit hat die Kampagne erreicht, dass politische Verantwortungsträger weltweit sich um eine dauerhafte Lösung für den Schutz der Exiliraner bemühen.

Die Kampagne hat zahlreiche namhafte Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen. Darunter sind:
Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel: Den Asylsuchenden darf nicht die Umsiedlung in ein Internierungslager aufgezwungen werden, wo bewaffnete irakische Truppen massiv präsent sind.
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Günter Verheugen: "Wir erwarten von den Vereinten Nationen und dem UN-Sonderbeauftragten Martin Kobler, dass sie sich nicht dem Druck der irakischen Regierung beugen und dass sie sich in dieser Frage nicht neutral verhalten. Sie haben Partei zu ergreifen für diejenigen, deren Leben und Freiheit auf dem Spiel stehen."
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"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."
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Ingrid Betancourt: "Wir sind besorgt über einen Plan zur Umsiedlung der Menschen aus Ashraf in ein Lager, das allem Anschein nach ein Konzentrationslager ist. Ich selbst kenne das Leben in einem Konzentrationslager aus eigener Erfahrung. Es ist ein Ort systematischer Menschenrechtsverletzungen. Ein Ort, der dafür geschaffen wurde, die Insassen zu erniedrigen, ihre Würde zu verletzen, ihren Willen zu brechen."
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06.01.2012 - Paris - Internationale Konferenz zur Lage in Ashraf, Wortbeitrag von Prof. Dr. Philippe Douste-Blazy, Kardiologe, stellv. UNO-Generalsekretär und ehemaliger Außenminister Frankreichs (Auszüge):
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Gastbeitrag von Rita Süßmuth in der Frankfurter Rundschau
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Günter Verheugen: "Wenn die Sicherheit der Bewohner von Ashraf nicht wirklich garantiert ist, bedeutet die Aufhebung der Schließungsfrist nur den Aufschub des Mordens."
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06.01.2012 - Paris - Internationale Konferenz zur Lage in Ashraf, Wortbeitrag von Günter Verheugen, Experte für Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik, ehemaliger EU-Kommissar und Vizepräsident der EU-Kommission (Auszüge):
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"Wir können nicht tatenlos zusehen, wenn das Blut der Menschen in Ashraf vergossen wird. Wenn wir schweigen, machen wir uns mitschuldig. Wenn wir schweigen, lassen wir zu, dass ein Verbrechen geschieht."
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Aufruf zum Schutz der iranischen Oppositionellen, denen im Falle ihrer Verlegung in ein neues Lager militärische Gewalt droht.
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