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An der Menschenrechtskampagne für Ashraf wirken weltweit - darunter auch im Irak - Menschenrechtler, Kirchenvertreter, Parlamentarier und Juristen mit. Die Kampagne arbeitet auf Hochtouren, um die iranischen Oppositionellen in Ashraf im Irak vor weiterer Gewalt und Deportation zu retten.
Mehr als 3000 Exiliranerinnen und -Iraner im Lager Ashraf nördlich von Bagdad sind angesichts eines Vertreibungsultimatums des Irak in Gefahr, Opfer von militärischer Gewalt, Zwangsvertreibung und Deportation in den Iran zu werden. Dort drohen ihnen Folter und Massenhinrichtungen.
Mit Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeits- und Medienarbeit macht die Kampagne weltweit auf die drohende humanitäre Katastrophe in Ashraf aufmerksam. Durch intensive Menschenrechtsarbeit hat die Kampagne erreicht, dass die UNO, die EU und politische Verantwortungsträger weltweit sich nun um eine dauerhafte Lösung für den Schutz der Menschen in Ashraf bemühen. Die Europäische Union hat im September 2011 einen Sondergesandten für Ashraf ernannt, der damit beauftragt ist, sich für den Schutz der dort lebenden Menschen einzusetzen.

Die Kampagne hat zahlreiche namhafte Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen. Darunter sind:
Rita Süssmuth: "Ohne die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft besteht die Gefahr, dass die Übergriffe zunehmen. Die einzig sichere Lösung ist die Aufnahme der Exiliraner durch andere Länder."
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11.02.2012 - Paris - Solidaritätsveranstaltung: Demokratie für den Iran - Schutz für Ashraf, Wortbeitrag von Nontombi Tutu, Menschenrechtlerin und Tochter des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu (Auszüge):
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Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel: Den Asylsuchenden darf nicht die Umsiedlung in ein Internierungslager aufgezwungen werden, wo bewaffnete irakische Truppen massiv präsent sind.
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Günter Verheugen: "Wir erwarten von den Vereinten Nationen und dem UN-Sonderbeauftragten Martin Kobler, dass sie sich nicht dem Druck der irakischen Regierung beugen und dass sie sich in dieser Frage nicht neutral verhalten. Sie haben Partei zu ergreifen für diejenigen, deren Leben und Freiheit auf dem Spiel stehen."
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"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."
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Ingrid Betancourt: "Wir sind besorgt über einen Plan zur Umsiedlung der Menschen aus Ashraf in ein Lager, das allem Anschein nach ein Konzentrationslager ist. Ich selbst kenne das Leben in einem Konzentrationslager aus eigener Erfahrung. Es ist ein Ort systematischer Menschenrechtsverletzungen. Ein Ort, der dafür geschaffen wurde, die Insassen zu erniedrigen, ihre Würde zu verletzen, ihren Willen zu brechen."
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06.01.2012 - Paris - Internationale Konferenz zur Lage in Ashraf, Wortbeitrag von Prof. Dr. Philippe Douste-Blazy, Kardiologe, stellv. UNO-Generalsekretär und ehemaliger Außenminister Frankreichs (Auszüge):
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Gastbeitrag von Rita Süßmuth in der Frankfurter Rundschau
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Günter Verheugen: "Wenn die Sicherheit der Bewohner von Ashraf nicht wirklich garantiert ist, bedeutet die Aufhebung der Schließungsfrist nur den Aufschub des Mordens."
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06.01.2012 - Paris - Internationale Konferenz zur Lage in Ashraf, Wortbeitrag von Günter Verheugen, Experte für Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik, ehemaliger EU-Kommissar und Vizepräsident der EU-Kommission (Auszüge):
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