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Das Schicksal der zum Tode verurteilten Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani ist weiterhin ungewiss. Ihre Steinigung zum Tode war im Juli durch internationalen Druck verhindert worden. Seither gab es weltweit Proteste für die Aufhebung des Todesurteils und die Freilassung der Gefangenen. Für Sakine Mohammadi setzten sich u. a. US-Außenministerin Hillary Clinton, die deutsche Bundesre-gierung und mehrere Prominente ein. Scharfe Kritik am Vorgehen des iranischen Regimes kam von Amnesty International.
Farah Vazehan und weiteren politischen Gefangenen im Iran droht die Hinrichtung. Im Iran sind Todesurteile und Hinrichtungen ein Instrument des Regime-Terrors gegen die Bevölkerung. Die Todesstrafe verletzt das wichtigste Menschenrecht - das Recht auf Leben. Wir rufen die internationale Staatengemeinschaft auf, wirksame Maßnahmen zur Rettung der Verurteilten zu ergreifen.
Der französische Außenminister Bernard Kouchner rief die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in einem Brief auf, neue Strafmaßnahmen gegen diejenigen im Iran zu initiieren, die die Repressalien organisieren.
Das Außenministerium in Den Haag fordert Aufklärung über das Schicksal der politischen Gefangenen.
Zu den prominenten Unterstützern gehören die französische Präsidentengattin Carla Sarkozy sowie Ex-Präsident Valéry Giscard d'Estaing.
Farah Vazehan droht die Hinrichtung wegen ihrer Teilnahme an Protesten gegen das Regime und familiärer Kontakte zu Oppositionellen.
Der Anwalt der im Iran zum Tod durch Steinigung verurteilten Sakineh Mohammadi-Ashtiani hat mehr internationale Aufmerksamkeit für den Fall angemahnt.