Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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Spendenaufruf: LEBEN RETTEN

Menschenrechtsbewegung im Iran: Zivilcourage gegen Unterdrückung

Frauenrechtlerinnen und Menschenrechtsverteidiger im Iran brauchen Schutz und Hilfe

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

zunächst bedanken wir uns bei allen, die unsere Menschenrechtsarbeit unterstützen. Mit Ihnen gemeinsam leisten wir wirksame Hilfe für Opfer von Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen im Iran.

Mutige Bürgerproteste gegen brutale Regime-Gewalt

Mit großem Mut engagieren sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger im Iran für Freiheit, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit. Das islamistische Regime reagiert jedoch mit gewaltsamer Niederschlagung von Protesten, Massenverhaftungen und schweren Strafen auf die legitimen Forderungen der Bevölkerung. Mit besonderer Härte werden Frauenrechtlerinnen, die sich gegen die Unterdrückung und den Schleierzwang auflehnen, verfolgt und bestraft.

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Schwere Strafen wegen ihres Einsatzes für Frauenrechte: Die 23-jährige Yasaman Aryani (links im Bild) und ihre Mutter Monireh Arabshahi (2.v.l.) wurden in Teheran zu jeweils 16 Jahren Haft verurteilt, ihre Mitstreiterin Mojgan Keshavarz wurde mit 23 Jahren Gefängnis bestraft. Die 20-jährige Saba Kord-Afshari (rechts im Bild) muss für 24 Jahre ins Gefängnis, weil sie an friedlichen Protesten gegen den Schleierzwang mitgewirkt hat.

Die Lehrerin Monireh Arabshahi schrieb aus dem Gefängnis:

„Unser Protest am Weltfrauentag hat mein Leben völlig verändert, aber ich habe keine Angst. Ich bin sogar froh, dass ich es nach über 50 Jahren meines Lebens endlich geschafft habe, den Schleier abzulegen, der so viele Jahre lang meine Gedanken, Ideen und Überzeugungen verdunkelt hat. Heute, an meinem Geburtstag, den ich im Gefängnis verbringe, fühle ich mich frei wie ein Vogel, der seinen Weg gewählt hat und sich voller Zuversicht in die Lüfte erhebt.“

Menschenrechtsarbeit braucht internationale Solidarität

Dank einer großen internationalen Menschenrechtsbewegung, die in engem Kontakt mit der iranischen Protestbewegung steht, wird die Unterdrückung im Iran von der Weltgemeinschaft zunehmend wahrgenommen und verurteilt.

Doch die verfolgten Frauenrechtlerinnen und Menschenrechtsverteidiger brauchen mehr internationalen Schutz. Beharrliche weltweite Aufmerksamkeit und starker öffentlicher Druck sind notwendig, um die Repression im Iran zu stoppen. Für Menschen, die von einer Diktatur unterdrückt werden, ist Hilfe von außen lebenswichtig.

Repression stoppen! Gefangene freilassen!

Durch Menschenrechtsarbeit gelingt es immer wieder, im Iran Freilassungen zu erreichen und das Leben von Gefangenen zu retten. Wir setzen uns mit Nothilfe-Projekten dafür ein, dass alle verhafteten Frauenrechtlerinnen, Menschenrechtsverteidiger und Regimekritiker freigelassen werden. Wir engagieren uns für die Abschaffung der Todesstrafe, das Ende der Folter und den Schutz von Minderheiten.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Für unsere Menschenrechtsarbeit bitten wir dringend um Spenden.

Bitte unterstützen Sie unsere Hilfsaktion LEBEN RETTEN.
Jeder Betrag ist wichtig! Ihre Spende rettet Leben.

Mit Dank für Ihre Mithilfe und besten Grüßen!
Pari Rahmani
und das Hilfsprojekte-Team
Menschenrechtsverein für Migranten e.V.

Hier können Sie bequem und sicher online spenden.

Spendenkonto:

IBAN: DE07391629801631059011
BIC: GENODED1WUR
VR-Bank eG

Spenden sind steuerlich absetzbar.

Wir sind allen, die unsere Menschenrechtsarbeit unterstützen, herzlich dankbar!



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