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Spendenaufruf: LEBEN RETTEN

IRAN inmitten der Corona-Pandemie: Schwerste Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung

Hinrichtungen stoppen – politische Gefangene freilassen – Minderheiten schützen!

Menschenrechtsverteidiger, Frauenrechtlerinnen und Christen in Gefahr

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

zunächst bedanken wir uns bei allen, die unsere Menschenrechtsarbeit unterstützen. Mit Ihnen gemeinsam leisten wir wirksame Hilfe für Opfer von Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen.

Im Iran zeigt sich inmitten der Corona-Pandemie die ganze Menschenverachtung des Teheraner Regimes. Mediziner und Menschenrechtler haben dokumentiert, dass die Machthaber die Bevölkerung in dem am schwersten betroffenen Land im Nahen Osten seit Monaten bewusst in die Irre führen. Das Ausmaß der Katastrophe wird vom Regime aus politischen Gründen heruntergespielt und vertuscht. Die Zahl der Corona-Toten im Iran ist fünf Mal höher als in den staatlichen Statistiken angegeben.

Um Bürgerproteste zu verhindern, verschärft das Regime die Repression. Täglich werden Regimekritiker verhaftet. Zunehmend werden inhaftierte Demonstranten zum Tode verurteilt. Die Hinrichtungen in den Gefängnissen dauern an. Auch Minderjährige sind unter den Opfern. Die Unterdrückung der Minderheiten, darunter der christlichen Gemeinden, wird verschärft.

Corona-Pandemie zur Unterdrückung kritischer Stimmen missbraucht

Die Machthaber im Iran missbrauchen die Corona-Pandemie zur Unterdrückung kritischer Stimmen. Sie missachten den Aufruf des UNO-Menschenrechtskommissariats, die politischen Gefangenen, die ohnehin zu Unrecht in Haft sind, angesichts der Pandemie freizulassen. Gerade diesen Häftlingen wird die Freilassung verweigert, auch wenn sie aufgrund ihres Alters oder wegen Vorerkrankungen besonders gefährdet sind. Damit werden die Gefangenen, darunter Menschenrechtsverteidiger, Frauenrechtlerinnen und Christen, schutzlos der Pandemie ausgesetzt.

Zivilcourage gegen Repression

Gegen diese grausame Unterdrückung formieren sich im Iran und international neue Proteste. Politische Gefangene, ihre Familienangehörigen und Menschenrechtsaktivisten machen mit Hungerstreiks, Protestbriefen und Internet-Kampagnen auf die lebensgefährliche Lage in den überfüllten Gefängnissen aufmerksam, die zu Corona-Infektionsherden geworden sind. Zu den mutigen Menschenrechtsverteidigerinnen, die sich nicht einschüchtern lassen, gehört Nasrin Sotoudeh, die bekannteste iranische Rechtsanwältin, die im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert ist. Nasrin Sotoudeh fordert beharrlich die Freilassung aller politischen Gefangenen im Iran und appelliert an die Solidarität der Weltgemeinschaft.

Millionenfacher Protest im Internet erreicht Hinrichtungsstopp

Seit Juli haben Millionen Menschen im Internet den Stopp der Hinrichtungen im Iran gefordert. Die Protestwelle, die sich im Iran und international in den sozialen Medien verbreitet, setzt das Regime unter Druck. Durch die massiven Proteste wurde erreicht, dass die Hinrichtungen von mehreren politischen Gefangenen im Iran gestoppt wurden. Die Internet-Kampagne setzt sich für die vollständige Abschaffung der Todesstrafe ein.

Nothilfe-Aktion für die Freilassung der politischen Gefangenen

Gerade in diesen Krisenzeiten brauchen die verfolgten und bedrängten Menschen im Iran unsere Hilfe mehr denn je, damit die Hinrichtungen und Menschenrechtsverletzungen gestoppt werden.

Wir setzen uns mit einer internationalen Nothilfe-Aktion dafür ein, dass die politischen Gefangenen im Iran sofort freikommen. Außerdem muss die Gesundheit aller Gefangenen geschützt werden, und erkrankte Häftlinge müssen eine ausreichende medizinische Versorgung erhalten. Wir arbeiten dafür, dass die UNO, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie Regierungen und Parlamente weltweit in dieser Sache aktiv werden und wirksam handeln.

Für unsere Menschenrechtsarbeit bitten wir dringend um Spenden.

Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe-Aktion. Jeder Betrag ist wichtig! Ihre Spende rettet Leben.

Wir wünschen Ihnen vor allem gute Gesundheit und grüßen Sie herzlich!

Pari Rahmani
und das Hilfsprojekte-Team
Menschenrechtsverein für Migranten e.V.

Hier können Sie bequem und sicher online spenden.

Spendenkonto:

Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
IBAN: DE07391629801631059011
BIC: GENODED1WUR
VR-Bank eG

Spenden sind steuerlich absetzbar.



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