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In Ashraf im Irak sind 3400 iranische Oppositionelle, darunter ca. 1000 Frauen, in akuter Gefahr, Opfer von militärischer Gewalt und Deportation in den Iran zu werden. Dort drohen ihnen Folter und Massenhinrichtungen. Die Exiliraner in Ashraf wurden seit 2009 bereits Opfer von zwei von irakischen Militärs verübten Massakern mit fast 50 Toten und ca. 1000 Verletzten.
Video: April 2011 - Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Ashraf
Die weltweite Menschenrechtskampagne unter Mitwirkung von Parlamentariern, Menschenrechtlern, Kirchenvertretern und Juristen setzt sich für den Schutz der Menschen in Ashraf ein:
Internationale Konferenz in Paris warnt vor Zwangsumsiedlung und drohender Gewalt in Ashraf
Günter Verheugen: Wenn die Sicherheit der Bewohner von Ashraf nicht garantiert ist, bedeutet die Aufhebung der Schlie-ßungsfrist nur den Aufschub des Mordens
Die Mitgliedsländer des Europarats werden aufgerufen, positiv über die Aufnahme von iranischen Oppositionellen aus Ashraf zu entscheiden.
"Es ist die Pflicht der UNO, die wehrlosen Menschen in Ashraf zu schützen und ihre sichere Ausreise in westliche Länder zu ermöglichen."
Ingrid Betancourt: "Wir sind besorgt über einen Plan zur Umsiedlung der Menschen aus Ashraf in ein Lager, das allem Anschein nach ein Konzentrationslager ist. Ich selbst kenne das Leben in einem Konzentrationslager aus eigener Erfahrung. Es ist ein Ort systematischer Menschenrechtsverletzungen. Ein Ort, der dafür geschaffen wurde, die Insassen zu erniedrigen, ihre Würde zu verletzen, ihren Willen zu brechen."
Gastbeitrag von Rita Süßmuth in der Frankfurter Rundschau
Günter Verheugen: "Wenn die Sicherheit der Bewohner von Ashraf nicht wirklich garantiert ist, bedeutet die Aufhebung der Schließungsfrist nur den Aufschub des Mordens."