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22. April 2018

Menschenrechtsarbeit hat Erfolg: Unrechtmäßig inhaftierter Lehrer im Iran freigelassen

Im Iran und weltweit haben sich Menschenrechtler und Lehrer für die Freilassung des Lehrers Mohammad Habibi eingesetzt, der allein wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit inhaftiert war.

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In Teheran wurde der Lehrer Mohammad Habibi (Bild), der wegen seiner Arbeit innerhalb der Teheraner Lehrergewerkschaft unrechtmäßig in Haft war, freigelassen, nachdem sich im Iran und weltweit Menschenrechtsorganisationen und Lehrerverbände für ihn eingesetzt hatten.

Mohammad Habibi, der dem Vorstand der Teheraner Lehrergewerkschaft angehört, war am 3. März in seiner Schule vor den Augen seiner Schüler von Regime-Polizisten misshandelt und verhaftet worden. Seither war der Lehrer im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert. Am 15. April wurde er gegen Hinterlegung einer Kaution freigelassen.

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Mohammad Habibi bedankte sich nach seiner Freilassung bei allen, die sich für ihn eingesetzt haben (im Bild-Hintergrund der Haupteingang des Teheraner Evin-Gefängnisses).

bildungsinternationale-150 Am 14. März hatte auch der Gewerkschaftsdachverband Bildungsinternationale (Education International, EI) die Freilassung von Mohammad Habibi gefordert. Die Bildungsinternationale ist die weltgrößte Gewerkschaftsdachorganisation und repräsentiert 30 Millionen Bildungsbeschäftigte aus mehr als 400 Organisationen in über 170 Ländern weltweit. Zu den deutschen Mitgliedsorganisationen gehören die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE).

Die Bildungsinternationale berichtete, dass Habibi bereits früher wegen seiner Arbeit innerhalb der Lehrergewerkschaft Drohungen erhalten habe. Seine Verhaftung sei bezeichnend für die anhaltende Verfolgung von gewerkschaftlich engagierten Lehrern im Iran. Gemeinsam mit der iranischen Lehrergewerkschaft verurteilte die Bildungsinternationale die Inhaftierung Habibis und anderer Lehrer im Iran.

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Im März haben Lehrerinnen und Lehrer an der Schule, wo Mohammad Habibi unterrichtet, und an anderen Schulen Irans für seine Freilassung protestiert (Bild). Sie forderten die Freilassung aller Lehrer, die im Iran wegen ihres sozialen Engagements inhaftiert sind.



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