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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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Menschenrechtsaktivisten im Iran und weltweit leisten intensive Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, um die Weltgemeinschaft über die Menschenrechtsverletzungen im Iran und die Notlagen iranischer Asylsuchender zu informieren. Durch unablässige Bemühungen - darunter Informationsveranstaltungen, Pressearbeit, Vorsprachen, Briefe, Petitionen und Hilfsappelle - wurde erreicht, dass Menschenrechtsbeauftragte von Regierungen, Parlamenten und internationalen Organisationen diese Themen als dringlich behandeln. Der internationale Druck auf das Regime im Iran in Bezug auf die Menschenrechtslage hält an und ist für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen und die notleidenden Asylsuchenden überlebenswichtig.

Die weltweite Kampagne zum Stopp aller Hinrichtungen im Iran zeigt Wirkung: Die Europäische Union, der Europarat und das Europäische Parlament haben wiederholt, konkret und öffentlich gegen bevorstehende Hinrichtungen im Iran Stellung bezogen und damit zur Aufhebung von Todesurteilen und zur Rettung von Gefangenen beigetragen.

Nur durch konsequenten internationalen Druck wird dem Regime im Iran die freie Hand bei der Ausübung der Repression genommen. Die internationale Staatengemeinschaft und die UNO müssen über die bisher erfolgten Schritte hinaus weitere und wirksamere Maßnahmen ergreifen, um das Regime im Iran durch politische und wirtschaftliche Sanktionen zu zwingen, sich an die Menschenrechte und das Völkerrecht zu halten.

Internationale Menschenrechtsdokumentation

Hier Beispiele internationaler Stellungnahmen und Maßnahmen zur Verbesserung der Menschenrechtslage im Iran und zum Schutz iranischer Asylsuchender:

15. Juni 2020

Reporter ohne Grenzen (RSF): Strafanzeige gegen iranischen Regime-Funktionär wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Der frühere iranische Richter Gholamreza Mansouri wird für die willkürliche Verhaftung, Inhaftierung, Folter und Verfolgung von mindestens 20 Journalistinnen und Journalisten im Iran verantwortlich gemacht.
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08. Juni 2020

Repressalien gegen iranischen Filmemacher: Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung fordert Aufhebung des Hafturteils

Bärbel Kofler: "Mohammad Rasoulof ist ein weltweit bekannter und anerkannter Künstler. Er wurde verurteilt, weil er einen Film über Ungerechtigkeit und Korruption gedreht hat. Seine Verurteilung ist ein weiterer Schlag gegen die Presse- und Meinungsfreiheit in Iran."
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12. Mai 2020

Corona-Krise: Amnesty International fordert Freilassung der politischen Gefangenen

Amnesty International hat angesichts der Corona-Krise erneut die umgehende und bedingungslose Freilassung der gewaltlosen politischen Gefangenen gefordert, für die die Organisation sich weltweit einsetzt.
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02. Mai 2020

Reporter ohne Grenzen: Rangliste der Pressefreiheit 2020

Reporter ohne Grenzen zur Lage im Iran: "Kritische Medienschaffende werden ständig drangsaliert, immer wieder willkürlich inhaftiert oder in unfairen Verfahren zu langen Haftstrafen verurteilt. Ihre Haftbedingungen sind oft lebensgefährlich."
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27. April 2020

Bildungsinternationale fordert Freilassung von unrechtmäßig inhaftierten Lehrern im Iran

Der internationale Lehrer-Gewerkschaftsbund protestiert dagegen, dass im Iran menschenrechtlich und gewerkschaftlich engagierte Lehrerinnen und Lehrer trotz der Corona-Epidemie weiter in Gefangenschaft sind und damit einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt werden.
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25. April 2020

UN-Menschenrechtskommissarin verurteilt Hinrichtungen im Iran als illegal und unverzeihlich

Trotz der wiederholten Interventionen das UN-Menschenrechtskommissariats beim iranischen Regime, so Michelle Bachelet, würden im Iran weiter Minderjährige zum Tode verurteilt und hingerichtet. Dieses eindeutig illegale Vorgehen sei unverzeihlich und nicht zu rechtfertigen.
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23. April 2020

Todesstrafe gegen Minderjährige: Hinrichtung im Iran international verurteilt

Sogar inmitten der Corona-Epidemie lässt das Teheraner Regime weiter Menschen hinrichten. Auch Minderjährige werden nicht verschont.
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20. April 2020

Menschenrechtsexperten der UNO fordern Freilassung der politischen Gefangenen im Iran

Die meisten politischen Gefangenen, darunter Menschenrechtsverteidiger und Umweltschützer, sind trotz der in iranischen Gefängnissen grassierenden Coronavirus-Epidemie immer noch in Haft. Für einige von ihnen bestünde aufgrund ihres hohen Alters oder wegen Vorerkrankungen Lebensgefahr, wenn sie sich mit dem Virus anstecken würden.
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06. April 2020

Iran: 19-jähriger Gefangener zu Tode gefoltert

Das Hohe Menschenrechtskommissariat der UNO ist entsetzt über den gewaltsamen Tod eines 19-jährigen Häftlings in einem iranischen Gefängnis.
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27. März 2020

Corona-Epidemie im Iran: 21 Nobelpreisträger verurteilen die Vertuschungsmaßnahmen des Teheraner Regimes

Renommierte Wissenschaftler werfen dem Regime im Iran vor, das katastrophale Ausmaß der Corona-Epidemie in dem Land zu vertuschen. Aus diesem Grund seien im Iran zu wenige Präventivmaßnahmen ergriffen worden, um die Ausbreitung der Epidemie einzudämmen. Die Anzahl der Infektionen und Todesopfer steige im ganzen Iran enorm an.
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