Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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Internationales

Menschenrechtsaktivisten im Iran und weltweit leisten intensive Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, um die Weltgemeinschaft über die Menschenrechtsverletzungen im Iran und die Notlagen iranischer Asylsuchender zu informieren. Durch unablässige Bemühungen - darunter Informationsveranstaltungen, Pressearbeit, Vorsprachen, Briefe, Petitionen und Hilfsappelle - wurde erreicht, dass Menschenrechtsbeauftragte von Regierungen, Parlamenten und internationalen Organisationen diese Themen als dringlich behandeln. Der internationale Druck auf das Regime im Iran in Bezug auf die Menschenrechtslage hält an und ist für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen und die notleidenden Asylsuchenden überlebenswichtig.

Die weltweite Kampagne zum Stopp aller Hinrichtungen im Iran zeigt Wirkung: Die Europäische Union, der Europarat und das Europäische Parlament haben wiederholt, konkret und öffentlich gegen bevorstehende Hinrichtungen im Iran Stellung bezogen und damit zur Aufhebung von Todesurteilen und zur Rettung von Gefangenen beigetragen.

Nur durch konsequenten internationalen Druck wird dem Regime im Iran die freie Hand bei der Ausübung der Repression genommen. Die internationale Staatengemeinschaft und die UNO müssen über die bisher erfolgten Schritte hinaus weitere und wirksamere Maßnahmen ergreifen, um das Regime im Iran durch politische und wirtschaftliche Sanktionen zu zwingen, sich an die Menschenrechte und das Völkerrecht zu halten.

Internationale Menschenrechtsdokumentation

Hier Beispiele internationaler Stellungnahmen und Maßnahmen zur Verbesserung der Menschenrechtslage im Iran und zum Schutz iranischer Asylsuchender:

20. August 2017

UN-Menschenrechtsexpertin: Entsetzen über die Hinrichtung eines Gefangenen im Iran, der mit 16 Jahren zum Tode verurteilt wurde

Asma Jahangir: "Die Regierung des Iran muss unverzüglich und bedingungslos damit aufhören, Kinder zum Tode zu verurteilen. Sie muss außerdem alle gegen Kinder verhängten Todesurteile umwandeln, wie es ihren internationalen Verpflichtungen entspricht.”
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16. August 2017

Bundesregierung und EU verurteilen Hinrichtung im Iran

Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung: "Ich bin zutiefst schockiert, dass Iran trotz internationaler Proteste Alireza Tajiki hingerichtet hat. Er war zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Tat erst 15 Jahre alt. Seine Hinrichtung ist ein vollkommen inakzeptabler Völkerrechtsbruch!"
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21. Juli 2017

UN-Gremium und Europäische Union fordern sofortige Freilassung eines 77-jährigen politischen Gefangenen im Iran

UN-Experten: ""Es gibt keinen legitimen Grund, einen älteren und kranken Mann, der bereits sechs Jahre seiner Haftstrafe verbüßt hat, welche unter Verstoß gegen seine Menschenrechte verhängt wurde, weiter in Haft zu halten und ihm die Möglichkeit vorzuenthalten, den Rest seines Lebens bei seiner Familie zu verbringen."
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06. Juli 2017

265 Abgeordnete des EU-Parlaments verurteilen die Hinrichtungen und Menschenrechtsverletzungen im Iran

In einer überparteilichen Erklärung werden die EU und ihre Mitgliedsstaaten eindringlich aufgerufen, Verbesserungen der Menschenrechtslage und einen Hinrichtungsstopp im Iran einzufordern. In den letzten vier Jahren war der Iran gemessen an der Bevölkerungszahl das Land mit den meisten Hinrichtungen weltweit.
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28. Juni 2017

Recht auf Bildung für alle? Nicht im Iran!

Deutsche Welle: Der Iran weigert sich, die Bildungsagenda der UNESCO umzusetzen. Religionsführer Chamenei sieht in der globalen Vereinbarung eine Verschwörung des Westens. Damit diskriminiert er Frauen und Minderheiten wie die Bahai.
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24. Mai 2017

Politische Gefangene im Iran: Bildungsinternationale fordert Freilassung von Esmail Abdi

Der Lehrer-Gewerkschaftsbund Bildungsinternationale ruft zum Einsatz für die Freilassung von Esmail Abdi auf. Der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft im Iran wird allein wegen seiner friedlichen gewerkschaftlichen Arbeit unrechtmäßig im Teheraner Evin-Gefängnis festgehalten.
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19. Mai 2017

Scheinwahl im Iran: Das Regime verweigert 55 Millionen Wählern den freien Zugang zu Informationen

Reporter ohne Grenzen: "Wenn Journalisten verhaftet, Zeitungen zensiert, Nachrichten-Websites und soziale Netzwerke blockiert und kritische Meinungen unterdrückt werden, kann man nicht von demokratischen Wahlen sprechen."
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16. Mai 2017

Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung fordert Freilassung von Bahá’i im Iran

Bärbel Kofler: "Die Verfolgung der Bahá’i und anderer religiöser Minderheiten aufgrund ihres Glaubens muss ein Ende haben. Iran missachtet damit das Recht auf Religionsfreiheit, zu dessen Schutz und Achtung sich Iran mit der Unterzeichnung des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte verpflichtet hat."
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11. Mai 2017

PEN International ruft zum Einsatz für verfolgte Journalisten im Iran auf

Der Schriftstellerdachverband PEN International macht darauf aufmerksam, dass im Iran Autoren, Journalisten, Musiker und Künstler weiterhin Repressalien, Drohungen und Verhaftungen ausgesetzt sind, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung friedlich ausüben.
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09. Mai 2017

Massenhinrichtung: Acht Gefangene, darunter zwei Frauen, im Iran hingerichtet

UN-Experten verurteilen die Todesurteile gegen Minderjährige im Iran als willkürlich und ungesetzlich: "Wir sind bestürzt über die beispiellose Zunahme von Hinrichtungen von jugendlichen Straftätern im Iran. Das seelische Leid, das Jugendlichen zugefügt wird, die man über Jahre hinweg in Gefängnissen unter der Todesstrafe leiden lässt, ist erschreckend und kommt einer Folter gleich."
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