Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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Menschenrechtsaktivisten im Iran und weltweit leisten intensive Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, um die Weltgemeinschaft über die Menschenrechtsverletzungen im Iran und die Notlagen iranischer Asylsuchender zu informieren. Durch unablässige Bemühungen - darunter Informationsveranstaltungen, Pressearbeit, Vorsprachen, Briefe, Petitionen und Hilfsappelle - wurde erreicht, dass Menschenrechtsbeauftragte von Regierungen, Parlamenten und internationalen Organisationen diese Themen als dringlich behandeln. Der internationale Druck auf das Regime im Iran in Bezug auf die Menschenrechtslage hält an und ist für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen und die notleidenden Asylsuchenden überlebenswichtig.

Die weltweite Kampagne zum Stopp aller Hinrichtungen im Iran zeigt Wirkung: Die Europäische Union, der Europarat und das Europäische Parlament haben wiederholt, konkret und öffentlich gegen bevorstehende Hinrichtungen im Iran Stellung bezogen und damit zur Aufhebung von Todesurteilen und zur Rettung von Gefangenen beigetragen.

Nur durch konsequenten internationalen Druck wird dem Regime im Iran die freie Hand bei der Ausübung der Repression genommen. Die internationale Staatengemeinschaft und die UNO müssen über die bisher erfolgten Schritte hinaus weitere und wirksamere Maßnahmen ergreifen, um das Regime im Iran durch politische und wirtschaftliche Sanktionen zu zwingen, sich an die Menschenrechte und das Völkerrecht zu halten.

Internationale Menschenrechtsdokumentation

Hier Beispiele internationaler Stellungnahmen und Maßnahmen zur Verbesserung der Menschenrechtslage im Iran und zum Schutz iranischer Asylsuchender:

06. Februar 2017

Erschreckende Hinrichtungsbilanz im Iran: 87 Hinrichtungen im Januar

Unter den Hinrichtungsopfern waren auch Minderjährige. UN-Experten fordern einen Hinrichtungsstopp im Iran: "Jedes Todesurteil, das entgegen den internationalen Verpflichtungen einer Regierung verhängt wird, ist gesetzwidrig und kommt damit einer willkürlichen Hinrichtung gleich.”
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01. Februar 2017

Menschenrechtsbeauftragte Kofler: Große Sorge über drohende Hinrichtung in Iran

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung setzt sich für den Stopp der Hinrichtung des Iraners Hamid Ahmadi ein. Er war zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Taten erst 17 Jahre alt, und es gibt beträchtliche Zweifel, dass das Verfahren rechtsstaatlichen Prinzipien genügt hat.
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26. Januar 2017

Nürnberger Stadtrat fordert Freilassung des iranischen Menschenrechtsanwalts Soltani

Der bekannte iranische Rechtsanwalt Abdolfattah Soltani wurde 2009 mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Seit 2011 ist er in Teheran in Haft, weil er prominente Dissidenten und politische Gefangene verteidigt hat. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends.
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21. Januar 2017

HRW - World Report 2017: Schwere Menschenrechtsverletzungen im Iran dauern an

"Dutzende Aktivisten, Menschenrechtsverteidiger und Nutzer sozialer Medien wurden verhaftet, weil sie friedlich und meist über soziale Medien ihre abweichende Meinung zum Ausdruck gebracht haben. Revolutionsgerichte haben immer schwerere Haftstrafen gegen Aktivisten verhängt - in manchen Fällen über 10 Jahre Gefängnis."
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18. Januar 2017

Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung besorgt über drohende Hinrichtung eines Iraners, der als Minderjähriger zum Tode verurteilt wurde

Bärbel Kofler: "Die Bundesregierung lehnt die Todesstrafe unter allen Umständen ab. Sollte Sajad Sanjari hingerichtet werden, wäre dies ein inakzeptabler Bruch des Völkerrechts. Ich appelliere mit Nachdruck an die iranischen Justizbehörden, die geplante Hinrichtung nicht zu vollziehen und Sajad Sanjari ein faires rechtsstaatliches Verfahren zu ermöglichen - ohne Verhängung der Todesstrafe."
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15. Januar 2017

Weltverfolgungsindex 2017: Christenverfolgung im Iran nimmt zu

Christliches Hilfswerk Open Doors: "Im Iran ist der Druck auf die Christen extrem hoch und im Berichtszeitraum für den Weltverfolgungsindex 2017 sogar noch leicht gestiegen. Die Verfolgungssituation im Iran wird insgesamt durch die sehr strikte islamische Regierung verursacht, die es darauf angelegt hat, alle (auch christliche) Einflüsse, die eine Gefahr ihrer Machtposition darstellen könnten, auszumerzen oder einzuschränken."
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14. Januar 2017

UN-Expertin: Politische Gefangene im Iran nach langem Hungerstreik in Todesgefahr

Asma Jahangir, UN-Sonderberichterstatterin zur Menschenrechtslage im Iran: "Ich bin zutiefst besorgt über die fortdauernde Inhaftierung von Menschenrechtsverteidigern im Iran, die auf der Grundlage unklar definierter Straftaten angeklagt und zu schweren Strafen verurteilt wurden. Ihnen blieb keine andere Wahl als ihr eigenes Leben zu riskieren, um auf die Unrechtmäßigkeit ihrer Haft hinzuweisen.”
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01. Januar 2017

Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung besorgt über Gesundheitszustand von inhaftierten Menschenrechtsverteidigern im Iran

Bärbel Kofler: "Arash Sadeghi wurde für seinen Einsatz für die Menschenrechte verurteilt, zu deren Achtung und Schutz sich Iran völkerrechtlich verpflichtet hat. Golrokh Ebrahimi Iraee wurde verurteilt, weil sie sich als Autorin friedlich gegen die unmenschliche Praxis der Steinigung ausgesprochen hat."
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20. November 2016

UNO verurteilt anhaltende schwere Menschenrechtsverletzungen im Iran

Menschenrechtler haben die Verabschiedung der Resolution begrüßt und die westlichen Regierungen aufgefordert, jede Ausweitung der Beziehungen zum Iran vor der Verbesserung der Menschenrechtslage und dem Stopp der Hinrichtungen abhängig zu machen.
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21. Oktober 2016

Iran: UN-Menschenrechtsexperte fordert Freilassung von Personen mit doppelter Staatsbürgerschaft

"Personen willkürlich ihre Freiheit zu entziehen und sie ihres Rechts auf ein faires Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht zu berauben, ist ein eklatanter Verstoß der Verpflichtungen des Iran gemäß internationalem Recht,” erklärte Ahmed Shaheed, UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage im Iran.
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