Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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Menschenrechtsaktivisten im Iran und weltweit leisten intensive Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, um die Weltgemeinschaft über die Menschenrechtsverletzungen im Iran und die Notlagen iranischer Asylsuchender zu informieren. Durch unablässige Bemühungen - darunter Informationsveranstaltungen, Pressearbeit, Vorsprachen, Briefe, Petitionen und Hilfsappelle - wurde erreicht, dass Menschenrechtsbeauftragte von Regierungen, Parlamenten und internationalen Organisationen diese Themen als dringlich behandeln. Der internationale Druck auf das Regime im Iran in Bezug auf die Menschenrechtslage hält an und ist für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen und die notleidenden Asylsuchenden überlebenswichtig.

Die weltweite Kampagne zum Stopp aller Hinrichtungen im Iran zeigt Wirkung: Die Europäische Union, der Europarat und das Europäische Parlament haben wiederholt, konkret und öffentlich gegen bevorstehende Hinrichtungen im Iran Stellung bezogen und damit zur Aufhebung von Todesurteilen und zur Rettung von Gefangenen beigetragen.

Nur durch konsequenten internationalen Druck wird dem Regime im Iran die freie Hand bei der Ausübung der Repression genommen. Die internationale Staatengemeinschaft und die UNO müssen über die bisher erfolgten Schritte hinaus weitere und wirksamere Maßnahmen ergreifen, um das Regime im Iran durch politische und wirtschaftliche Sanktionen zu zwingen, sich an die Menschenrechte und das Völkerrecht zu halten.

Internationale Menschenrechtsdokumentation

Hier Beispiele internationaler Stellungnahmen und Maßnahmen zur Verbesserung der Menschenrechtslage im Iran und zum Schutz iranischer Asylsuchender:

24. Februar 2018

Amnesty International Report 2017/18 belegt verheerende Menschenrechtslage im Iran

Laut dem Jahresbericht von Amnesty International waren Folter und andere Misshandlungen von Gefangenen im Iran im Jahre 2017 noch immer an der Tagesordnung und blieben straflos. Es wurden weiterhin Auspeitschungen, Amputationen und andere grausame Körperstrafen vollstreckt. Hunderte Menschen wurden hingerichtet, einige von ihnen in der Öffentlichkeit. Tausende saßen weiterhin in den Todeszellen, darunter Personen, die zur Tatzeit noch minderjährig waren.
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20. Februar 2018

UNO fordert Stopp der Hinrichtungen von Minderjährigen im Iran

Einigen der etwa 80 Jugendlichen in iranischen Todeszellen könnte eine Hinrichtung unmittelbar bevorstehen. In keinem Land der Welt wurden in den vergangenen Jahren so viele Minderjährige hingerichtet wie im Iran.
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16. Februar 2018

Iran: Wissenschaftler Ahmadreza Djalali in akuter Hinrichtungsgefahr

Gegen die Verhaftung und Verurteilung des Mediziners Ahmadreza Djalali gibt es anhaltende internationale Proteste. Die deutsche Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat erneut die sofortige Aufhebung der Todesstrafe sowie die bedingungslose Freilassung des Wissenschaftlers gefordert.
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12. Februar 2018

Weltweite Trauer um die namhafte Menschenrechtsanwältin Asma Jahangir

Die pakistanische Rechtsanwältin Asma Jahangir war weltweit eine der mutigsten und engagiertesten Vorkämpferinnen für die Menschenrechte. In Pakistan setzte sie sich über Jahrzehnte für die Rechte von Frauen, Minderheiten und Kindern ein. Immer wieder wurde sie inhaftiert und mit dem Tode bedroht. Am Sonntag ist Asma Jahangir an Herzversagen gestorben.
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11. Februar 2018

UN-Experten besorgt über Christenverfolgung im Iran

Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen: "Angehörige der christlichen Minderheit im Iran, insbesondere diejenigen, die zum christlichen Glauben übergetreten sind, sind schwerer Diskriminierung und religiöser Verfolgung ausgesetzt.”
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18. Januar 2018

Liga für Menschenrechte: Internationaler Appell angesichts der Ereignisse im Iran

Der internationale Menschenrechtsdachverband FIDH (Fédération Internationale des ligues des Droits de l’Homme) fordert Aufklärung der Menschenrechtsverletzungen und Todesfälle im Zusammenhang mit den Protesten der iranischen Bevölkerung. Die Internationale Liga für Menschenrechte (Berlin) schließt sich diesen Forderungen an.
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06. Januar 2018

UN-Menschenrechtsexperten: Rechte der Demonstranten im Iran müssen respektiert werden!

"Die Anweisung der Regierung an die Revolutionsgarden, mit aller Härte gegen die Demonstranten vorzugehen, und die Drohungen der Justiz, die Verhafteten schwer zu bestrafen, ist inakzeptabel. Die Rechte der Demonstranten auf Leben, Meinungsfreiheit und friedliche Versammlung müssen gewahrt werden."
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04. Januar 2018

Bürgerproteste im Iran: Weltgemeinschaft verurteilt repressives Vorgehen des Teheraner Regimes

"Aus Sicht der Bundesregierung ist es legitim und verdient Respekt, wenn Menschen ihre wirtschaftlichen und politischen Anliegen couragiert in die Öffentlichkeit tragen. Dies geschieht derzeit im Iran."
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02. Januar 2018

EU fordert vom Iran Respekt des Demonstrationsrechts und der Meinungsfreiheit

Auch Bundesaußenminister Gabriel forderte die Führung in Teheran auf, die Versammlungsfreiheit zu respektieren. Demonstranten hätten das Recht, "sich zu versammeln und frei und friedlich ihre Stimme zu erheben".
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27. Dezember 2017

Vizepräsidentin des Europaparlaments: Iran verstößt im Fall Djalali gegen Menschenrechte

Evelyne Gebhardt: "Das Todesurteil gegen Dr. Ahmadreza Djalali steht im fundamentalen Gegensatz zur Achtung der Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit".
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