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Wir setzen uns innerhalb einer internationalen Kampagne, an der Menschenrechtsaktivisten, Juristen und Parlamentarier beteiligt sind, gegen die Todesstrafe und insbesondere für die Abschaffung der Steinigung ein.
Die Steinigung ist weltweit die grausamste, schmerzhafteste und langsamste Hinrichtungsmethode. Die Opfer werden in Leinentücher gewickelt, bis zur Brust in eigens ausgehobene Löcher eingegraben und dann gesteinigt. Die Steine fügen den Verurteilten schwerste Verletzungen zu, sind aber nicht groß genug, um sie sofort zu töten. Die Opfer sterben langsam und qualvoll.

Bei der Steinigung handelt es sich um eine grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafe im Sinne der Antifolterkonvention der Vereinten Nationen. Die Steinigung steht im Widerspruch zu den Artikeln 3 und 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und den Artikeln 6 und 7 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte, die das Recht auf Leben und das Verbot von Folter und unmenschlicher Behandlung festschreiben.
Obwohl der Iran 2002 zugesichert hat, keine Menschen mehr zu steinigen, hat es seitdem mehrfach Hinrichtungen dieser Art gegeben. Nur eine breite Protestkampagne im Iran und international wird Wirkung zeigen und das Regime in Teheran zwingen, diese barbarische Art der Bestrafung zu stoppen.
30.04.2009: EU-Erklärung zu den Steinigungen im Iran
13.01.2009: EU-Potest gegen Steinigungen im Iran
24.07.2008: EU zu drohenden Steinigungen im Iran
Alle politischen Fraktionen fordern ein Einreiseverbot in die EU für die Personen, die für Menschenrechtsverletzungen, Unterdrückung und die Einschränkung von Freiheitsrechten im Iran verantwortlich sind.
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EU-Kommissionspräsident Barroso: Menschenrechte nicht verhandelbar
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Der Sohn der von der Steinigung bedrohten Iranerin Sakine Mohammadi-Ashtiani hat erneut an die internationale Gemeinschaft appelliert, Druck auf den Iran auszuüben.
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Der französische Außenminister Bernard Kouchner rief die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in einem Brief auf, neue Strafmaßnahmen gegen diejenigen im Iran zu initiieren, die die Repressalien organisieren.
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Zu den prominenten Unterstützern gehören die französische Präsidentengattin Carla Sarkozy sowie Ex-Präsident Valéry Giscard d'Estaing.
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