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Wir setzen uns für die Abschaffung der Todesstrafe ein, denn sie verletzt das wichtigste Menschenrecht - das Recht auf Leben - und ist die unmenschlichste aller Strafen.
Im Iran sind Todesurteile und Hinrichtungen ein Instrument des Regimes, um die Bevölkerung mit einem Klima des Terrors einzuschüchtern. Seit Beginn der Diktatur der Fundamentaltisten wurden mindestens 120000 Menschen im Iran hingerichtet.
Mehrere politische Gefangene sind in akuter Gefahr, hingerichtet zu werden. Sie wurden zum Tode verurteilt, weil sie gegen Menschenrechtsverletzungen protestiert und sich für Freiheit und Demokratie im Iran eingesetzt haben.
Die zum Tode Verurteilten sind Opfer der Willkürjustiz eines Terrorregimes. Die Gerichtsprozesse entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards. In den iranischen Todestrakten sitzen unzählige zum Tode verurteilte Menschen ein, darunter zahlreiche Frauen und Minderjährige.
Der Iran hat weltweit die höchste Hinrichtungsrate im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl. Die Anzahl der Hinrichtungen nimmt zu, oft werden sie öffentlich vollstreckt. Massenexekutionen häufen sich. In den meisten Fällen werden die Verurteilten durch Erhängen hingerichtet. Oft werden sie mit dem Strang um den Hals von einem Kran hochgezogen. Die Hinrichtung ist dadurch qualvoller, da der Tod langsamer eintritt. Auch die Steinigung zum Tode wird weiter praktiziert.
Das Teheraner Regime stellt sich dem weltweiten Trend zur völligen Abschaffung der Todesstrafe entgegen und missachtet die Forderungen der UNO. Wir arbeiten dafür, dass die Regierungen und Parlamente demokratischer Staaten und die Europäische Union das Regime in Teheran durch wirksame politische und wirtschaftliche Maßnahmen zwingen, alle Hinrichtungen zu stoppen und den Terror gegen die Bevölkerung zu beenden.
"Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es in keinem Land mehr Exekutionen als im Iran."
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"Durch die Zahl der Hinrichtungen in der ersten Hälfte des Jahres 2011 ist der Iran - pro Kopf gerechnet - zum weltweit führenden Land bei der Anwendung der Todesstrafe geworden."
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UN-Generalsekretär Ban Ki-moon tief beunruhigt über Menschenrechtsverstöße / Bericht des UN-Sonderberichterstatters über die Menschenrechtslage im Iran spricht von 346 Hinrichtungen in 2011
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Menschenrechtler warnen vor Massenhinrichtungen im Iran - Über 60 offiziell bestätigte Hinrichtungen im September
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Die Hinrichtung, mit der das Teheraner Regime erneut das Völkerrecht gebrochen hat, wurde international scharf verurteilt.
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Weltweit die meisten Hinrichtungen gemessen an der Bevölkerungszahl
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Amnesty International: Mit der öffentlichen Zurschaustellung von Hinrichtungen verbreitet das Regime eine Kultur der Gewaltbereitschaft und Mordlust.
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Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung fordert Aussetzung der Todesstrafe in Iran
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33 Hinrichtungen seit Anfang Mai, Minderjährige unter den Hinrichtungsopfern
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Der am 13. Mai erschienene Jahresbericht 2011 von Amnesty International (Berichtszeitraum 2010) prangert schwerste Menschenrechtsverletzungen im Iran an, darunter zunehmende Hinrichtungen und systematische Folterungen in den Gefängnissen.
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