Suchen
Wir setzen uns für die Abschaffung der Todesstrafe ein, denn sie verletzt das wichtigste Menschenrecht - das Recht auf Leben - und ist die unmenschlichste aller Strafen.
Im Iran sind Todesurteile und Hinrichtungen ein Instrument des Regimes, um die Bevölkerung mit einem Klima des Terrors einzuschüchtern. Seit Beginn der Diktatur der Fundamentaltisten wurden mindestens 120000 Menschen im Iran hingerichtet.
Mehrere politische Gefangene sind in akuter Gefahr, hingerichtet zu werden. Sie wurden zum Tode verurteilt, weil sie gegen Menschenrechtsverletzungen protestiert und sich für Freiheit und Demokratie im Iran eingesetzt haben. Die Hinrichtung von fünf politischen Gefangenen - darunter einer Frau - im Mai 2010 rief weltweit Empörung und Proteste hervor.
Die zum Tode Verurteilten sind Opfer der Willkürjustiz eines Terrorregimes. Die Gerichtsprozesse entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards. In den iranischen Todestrakten sitzen unzählige zum Tode verurteilte Menschen ein, darunter zahlreiche Frauen und Minderjährige.
Der Iran hat weltweit die höchste Hinrichtungsrate im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl. Die Anzahl der Hinrichtungen nimmt zu, oft werden sie öffentlich vollstreckt. Massenexekutionen häufen sich. In den meisten Fällen werden die Verurteilten durch Erhängen hingerichtet. Oft werden sie mit dem Strang um den Hals von einem Kran hochgezogen. Die Hinrichtung ist dadurch qualvoller, da der Tod langsamer eintritt. Auch die Steinigung zum Tode wird weiter praktiziert.
Das Teheraner Regime stellt sich dem weltweiten Trend zur völligen Abschaffung der Todesstrafe entgegen und missachtet die Forderungen der UNO. Wir arbeiten dafür, dass die Regierungen und Parlamente demokratischer Staaten und die Europäische Union das Regime in Teheran durch wirksame politische und wirtschaftliche Maßnahmen zwingen, alle Hinrichtungen zu stoppen und den Terror gegen die Bevölkerung zu beenden.
Menschenrechtsorganisationen, darunter "Reporter ohne Grenzen", rufen zur internationalen Unterstützung für die gefangene Internetjournalistin Shiva Nazar-Ahari auf.
Weiterlesen ..
Das Außenministerium in Den Haag fordert Aufklärung über das Schicksal der politischen Gefangenen.
Weiterlesen ..
Farah Vazehan droht die Hinrichtung wegen ihrer Teilnahme an Protesten gegen das Regime und familiärer Kontakte zu Oppositionellen.
Weiterlesen ..
Eine Gruppe namhafter Künstler, Schauspieler und Politiker hat in Frankreich die Freilassung der zum Tode verurteilten Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani gefordert.
Weiterlesen ..
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat das Vorgehen des iranischen Regimes im Fall der von Hinrichtung bedrohten Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani scharf kritisiert.
Weiterlesen ..
Bundesregierung fordert Aufhebung der Todesstrafe für Sakine Mohammadi Ashtiani
Weiterlesen ..
Die US-Außenministerin forderte die iranische Regierung zur sofortigen Freilassung aller politischen Häftlinge auf.
Weiterlesen ..
Nach einem internationalen Aufschrei der Empörung sieht die Justiz im Iran nun vorerst davon ab, eine zum Tode verurteilte Frau zu steinigen.
Weiterlesen ..
Norwegisches Außenministerium bestellt iranischen Botschafter ein.
Weiterlesen ..
Mohammad-Reza Haddadi wurde zum Tode verurteilt, als er fünfzehn Jahre alt war.
Weiterlesen ..