Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Iran-Repression-500

Bürgerproteste für Freiheit

Iran: Landesweite Protestwelle gegen die Diktatur

Mutige Bürgerproteste für Freiheit, Menschenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit

Das Regime reagiert mit brutaler Unterdrückung und Massenverhaftungen

Internationale Kampagne: Gewalt gegen Demonstranten stoppen! Gefangene freilassen! Menschenrechte verteidigen!

Im Iran haben im Dezember 2017 und Januar 2018 zehntausende Menschen mit großem Mut für das Ende der islamistischen Diktatur demonstriert. Mit friedlichen und legitimen Protestkundgebungen forderten die Demonstranten soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Menschenrechte, Demokratie, die Trennung von Staat und Religion, die Gleichberechtigung der Frauen und das Ende der Einmischungen des Teheraner Regimes in Ländern wie Syrien und dem Libanon. In über 100 iranischen Städten haben Menschen mit den Protesten gezeigt, dass sie nicht mehr bereit sind, das Unrecht schweigend hinzunehmen.

Regimegewalt gegen Bürgerproteste: Tote, Verletzte, Massenverhaftungen

Das Teheraner Regime reagiert mit Gewalt und Unterdrückung auf die Bürgerdemonstrationen. Durch die Sperrung des Internets und andere Zensurmaßnahmen versucht es zu verhindern, dass Berichte über die Lage im Iran an die Öffentlichkeit kommen. Gleichzeitig wurden paramilitärische Milizen und militärische Truppen mobilisiert, um die Proteste gewaltsam niederzuschlagen. Die Regime-Milizen und Revolutionsgarden setzten auch Schusswaffen ein und schossen wahllos in die Ansammlungen von friedlichen Demonstranten. Berichten zufolge wurden über 50 Demonstranten seit Ende Dezember von Regimetruppen erschossen oder zu Tode geprügelt. Hunderte Menschen wurden verletzt.

Im ganzen Land dauern die willkürlichen Massenverhaftungen an. Berichte sprechen von mehreren Tausend Verhaftungen seit Ende Dezember. Die Festgenommenen, darunter viele Studenten und Menschenrechtsaktivisten, werden in Foltergefängnisse gesperrt, wo sie keinen Zugang zu Rechtsanwälten oder Familienangehörigen haben. Zunehmend wird über verhaftete Demonstranten berichtet, die in der Haft durch Folter oder andere Misshandlungen getötet wurden. Den Festgenommenen droht wegen sog. „staatsfeindlicher Aktivitäten“ die Todesstrafe. Fanatische Regime-Kleriker hetzen gegen die Demonstranten und fordern ihre Hinrichtung. 

Wir wirken an einer großen internationalen Hilfskampagne mit, die sich dafür einsetzt, dass alle verhafteten Demonstranten im Iran sofort freigelassen werden. Der internationale Druck auf das Teheraner Regime muss erheblich zunehmen, damit die Gewalt gegen friedliche Demonstranten und Gefangene aufhört. Das Recht der Menschen im Iran auf Versammlungs-, Meinungs- und Redefreiheit muss verteidigt werden. Wir appellieren an die Weltgemeinschaft, sich für die Menschenrechte der Bevölkerung im Iran einzusetzen.

mehr Informationen

Aktuelle Meldungen:

05. Februar 2018

Iran: Mutiger Frauen-Protest gegen den Schleierzwang

Mehr als 30 Frauen wurden allein in Teheran wegen ihres friedlichen Protests verhaftet. Die Regime-Justiz hat angekündigt, dass sie hart gegen die wachsende Zahl der "Anti-Kopftuch-Demonstrantinnen" durchgreifen wird.
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24. Januar 2018

Repression im Iran: Weitere Todesopfer - Gefangene in Gefahr

Mit brutaler Repression versucht das Teheraner Regime, weitere Bürgerproteste gegen die Diktatur zu verhindern. Verhaftungen und die Tötung von gefangenen Demonstranten durch Folter und Misshandlungen dauern an.
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20. Januar 2018

Repression nach den Bürgerprotesten im Iran - Weitere Informationen

Anhaltende Berichte über Massenverhaftungen, Sippenhaft und die Tötung von gefangenen Demonstranten durch Folter und Misshandlungen
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18. Januar 2018

Liga für Menschenrechte: Internationaler Appell angesichts der Ereignisse im Iran

Der internationale Menschenrechtsdachverband FIDH (Fédération Internationale des ligues des Droits de l’Homme) fordert Aufklärung der Menschenrechtsverletzungen und Todesfälle im Zusammenhang mit den Protesten der iranischen Bevölkerung. Die Internationale Liga für Menschenrechte (Berlin) schließt sich diesen Forderungen an.
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16. Januar 2018

Iran: Anhaltende Massenverhaftungen und weitere Todesfälle in Gefängnissen

Familienangehörige von festgenommen Demonstranten werden eingeschüchtert und bedroht. Sie appellieren an die internationalen Menschenrechtsorganisationen, sich dafür einzusetzen, dass alle, die wegen ihrer Teilnahme an den Demonstrationen verhaftet wurden, sofort freigelassen werden. Alle Gefangenen müssen vor Folter und Misshandlungen geschützt werden.
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