Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
0120-Teheran-500

Bürgerproteste für Freiheit

Iran: Mutige Bürgerproteste gegen die Diktatur

Landesweite Protestbewegung für Freiheit, Menschenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit

Das Regime reagiert mit brutaler Unterdrückung und Massenverhaftungen

Internationale Kampagne: Gewalt gegen Demonstranten stoppen! Gefangene freilassen! Menschenrechte verteidigen!

Im Iran demonstrieren Bürgerinnen und Bürger immer wieder mit großem Mut für soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Menschenrechte und Demokratie. Mit friedlichen und legitimen Protestkundgebungen fordern sie das Ende der islamistischen Diktatur, die Trennung von Staat und Religion, die Gleichberechtigung der Frauen und das Ende der Einmischungen des Teheraner Regimes in Ländern wie Syrien und dem Libanon. In über 190 iranischen Städten haben hunderttausende Menschen mit den Protesten gezeigt, dass sie nicht mehr bereit sind, das Unrecht schweigend hinzunehmen.

Regimegewalt gegen Bürgerproteste: Tote, Verletzte, Massenverhaftungen, schwere Strafen

Das Teheraner Regime reagiert mit Gewalt und Unterdrückung auf die Bürgerdemonstrationen. Durch die Sperrung des Internets und andere Zensurmaßnahmen versucht es zu verhindern, dass Berichte über die Lage im Iran an die Öffentlichkeit kommen. Gleichzeitig werden immer wieder paramilitärische Milizen und militärische Truppen mobilisiert, um die Proteste gewaltsam niederzuschlagen.

Regime-Gewalt gegen friedliche Demonstranten: Massaker mit 1500 Todesopfern im November 2019

Im ganzen Land dauern willkürliche Massenverhaftungen an. Die Festgenommenen, darunter viele Studenten und Menschenrechtsaktivisten, werden in Foltergefängnisse gesperrt, wo sie keinen Zugang zu Rechtsanwälten oder Familienangehörigen haben. Mehrere verhaftete Demonstranten wurden im Gefängnis durch Folter oder andere Misshandlungen getötet. Täglich werden Menschen im Iran allein wegen ihrer Mitwirkung an friedlichen Protesten mit der pauschalen Beschuldigung „Gefährdung der Staatssicherheit“ vor Gericht gestellt und zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Fanatische Regime-Kleriker hetzen gegen die Demonstranten und fordern ihre Hinrichtung. 

Wir wirken an einer großen internationalen Hilfskampagne mit, die sich dafür einsetzt, dass alle verhafteten Demonstranten im Iran sofort freigelassen werden. Der internationale Druck auf das Teheraner Regime muss erheblich zunehmen, damit die Gewalt gegen friedliche Demonstranten und Gefangene aufhört. Das Recht der Menschen im Iran auf Versammlungs-, Meinungs- und Redefreiheit muss verteidigt werden. Wir appellieren an die Weltgemeinschaft, sich für die Menschenrechte der Bevölkerung im Iran einzusetzen. 

Aktuelle Meldungen:

30. Juli 2019

Repressalien gegen Studierende im Iran: Unrechtmäßige Haft und grausame Prügelstrafen

Im Iran dauert die Verfolgungskampagne gegen regimekritische Studentinnen und Studenten an. Die Meinungs- und Redefreiheit der Studierenden wird immer weiter beschnitten. Das Regime versucht mit Verhaftungen, Anklagen und Verurteilungen zu langjährigen Gefängnisstrafen jegliche Proteste im Keim zu ersticken.
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12. Juli 2019

Iran: Repressalien gegen menschenrechtlich engagierte Lehrer

Wegen einer friedlichen Mahnwache wurde ein Lehrer im Iran zu drei Jahren Haft und 74 Peitschenhieben verurteilt. Mit seiner Verurteilung sollen andere menschenrechtlich engagierte Lehrer eingeschüchtert werden.
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10. Juli 2019

Human Rights Watch: Bürgerrechtlerinnen im Iran freilassen!

In Teheran werden vier Bürgerrechtlerinnen allein wegen ihres friedlichen Einsatzes für soziale Gerechtigkeit gefangen gehalten. Human Rights Watch berichtet über wochenlange Verhöre, Isolationshaft und unmenschliche Haftbedingungen.
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08. Juli 2019

Repression im Iran: Journalisten in unrechtmäßiger Haft

Amirhossein Mohammadifar und seine Ehefrau Sanaz Alahyari sowie Amir Amirgholi sind seit Januar in Gefangenschaft, weil sie über Arbeitskämpfe in der südiranischen Provinz Khuzestan berichtet haben. Ihnen droht ein Prozess wegen angeblicher "Gefährdung der nationalen Sicherheit".
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14. Juni 2019

Iran: Zunehmende Repressalien gegen Frauenrechtlerinnen

Im Iran sind Frauenrechtlerinnen Schikanen, Gewalt und Inhaftierungen ausgesetzt. Initiativen, die sich für Frauenrechte, Menschenrechte oder soziale Gerechtigkeit einsetzen, werden kriminalisiert. Den festgenommenen Frauen drohen Gefängnis- und Prügelstrafen.
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29. Mai 2019

Iran: 900 Autoren protestieren gegen die Verurteilung von Schriftstellern zu langen Haftstrafen

Drei iranische Schriftsteller wurden zu jeweils sechs Jahren Haft verurteilt, weil sie die Zensur der Kunst und Literatur im Iran kritisiert haben. Auch der Autorenverband PEN International ist besorgt über die Verfolgung von Schriftstellern im Iran.
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20. Mai 2019

Universität Teheran: Studierende protestieren gegen den Kopftuchzwang

Paramilitärische Regime-Milizen gingen gewaltsam gegen die friedliche Kundgebung auf dem Gelände der Universität Teheran vor. Mehrere Demonstranten wurden angegriffen und verletzt.
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11. Mai 2019

Iran: Lehrer demonstrieren für die Freilassung inhaftierter Kollegen

In vielen iranischen Städten fanden friedliche Lehrer-Proteste gegen soziale Ungerechtigkeit und Unterdrückung statt. Regime-Gardisten lösten die Kundgebungen gewaltsam auf, verletzten und verhafteten viele Teilnehmer und zerstörten die Plakate mit den Forderungen der Lehrer.
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04. Mai 2019

Tag der Arbeit im Iran: Bürgerproteste und Repression

Das Teheraner Regime reagiert mit Unterdrückung auf friedliche Bürgerproteste: Am 1. Mai wurden in Teheran mehr als 35 Gewerkschafter und 2 Journalisten festgenommen. Menschenrechtler fordern die sofortige Freilassung aller Personen, die im Iran in Haft sind, weil sie sich gewerkschaftlich engagieren und friedlich von ihrem Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch machen.
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12. März 2019

Zivilcourage gegen Unterdrückung: Erneute Lehrer-Streiks im Iran

Im Iran haben Lehrerinnen und Lehrer erneut mit landesweiten Arbeitsniederlegungen für soziale Gerechtigkeit und gegen Unterdrückung und Meinungskontrolle in Bildungseinrichtungen protestiert. Sie forderten die Freilassung von inhaftierten Kollegen. Dies war der fünfte landesweite Lehrer-Protest seit Mai 2018.
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