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Wir setzen uns für die Abschaffung der Todesstrafe ein, denn sie verletzt das wichtigste Menschenrecht - das Recht auf Leben - und ist die unmenschlichste aller Strafen.
Im Iran sind Todesurteile und Hinrichtungen ein Instrument des Regimes, um die Bevölkerung mit einem Klima des Terrors einzuschüchtern. Seit Beginn der Diktatur der Fundamentaltisten wurden mindestens 120000 Menschen im Iran hingerichtet.
Mehrere politische Gefangene sind in akuter Gefahr, hingerichtet zu werden. Sie wurden zum Tode verurteilt, weil sie gegen Menschenrechtsverletzungen protestiert und sich für Freiheit und Demokratie im Iran eingesetzt haben.
Die zum Tode Verurteilten sind Opfer der Willkürjustiz eines Terrorregimes. Die Gerichtsprozesse entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards. In den iranischen Todestrakten sitzen unzählige zum Tode verurteilte Menschen ein, darunter zahlreiche Frauen und Minderjährige.
Der Iran hat weltweit die höchste Hinrichtungsrate im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl. Die Anzahl der Hinrichtungen nimmt zu, oft werden sie öffentlich vollstreckt. Massenexekutionen häufen sich. In den meisten Fällen werden die Verurteilten durch Erhängen hingerichtet. Oft werden sie mit dem Strang um den Hals von einem Kran hochgezogen. Die Hinrichtung ist dadurch qualvoller, da der Tod langsamer eintritt. Auch die Steinigung zum Tode wird weiter praktiziert.
Das Teheraner Regime stellt sich dem weltweiten Trend zur völligen Abschaffung der Todesstrafe entgegen und missachtet die Forderungen der UNO. Wir arbeiten dafür, dass die Regierungen und Parlamente demokratischer Staaten und die Europäische Union das Regime in Teheran durch wirksame politische und wirtschaftliche Maßnahmen zwingen, alle Hinrichtungen zu stoppen und den Terror gegen die Bevölkerung zu beenden.
Europäische Union bedauert die erneute Hinrichtung von Minderjährigen
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"Weltweit die ersten Hinrichtungen von Minderjährigen in diesem Jahr"
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Amnesty International spricht unter Berufung auf glaubwürdige Berichte von mehr als 550 Hinrichtungen im Jahre 2010.
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Weiterhin wird die Schaffung eines Mandats der Vereinten Nationen für einen Sonderberichterstatter gefordert, der Menschenrechtsverletzungen im Iran untersuchen und sich dafür einsetzen soll, dass die Menschenrechtsverletzer zur Rechenschaft gezogen werden.
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Schockierende Informationen - Seit Jahresbeginn dreimal mehr Hinrichtungen als 2010
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Nach der Hinrichtung einer regimekritischen Iranerin mit niederländischer Staatsangehörigkeit hat die niederländische Regierung ihren Botschafter aus dem Iran zurückgerufen.
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Wiederholte Anwendung der Todesstrafe als Mittel zur Einschüchterung der Bevölkerung
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"Die zunehmende Zahl an verhängten und vollstreckten Todesstrafen in Iran ist alarmierend. Sie zielt insbesondere in politischen Fällen darauf ab, in der iranischen Gesellschaft ein Klima der Einschüchterung zu schaffen und kritische Stimmen zu unterdrücken."
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"Es ist vollkommen inakzeptabel, dass Menschen wegen ihrer politischen Meinungen oder Zugehörigkeiten hingerichtet werden."
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Präsident des Europaparlaments verurteilt die Hinrichtung von Zahra Bahrami im Iran
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