Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
Öffentliche Hinrichtung in der südiranischen Stadt Shiraz im April 2011

Nein zur Todesstrafe

Schluss mit den Hinrichtungen im Iran!

Nein-zur-TodesstrafeWir setzen uns für die Abschaffung der Todesstrafe ein, denn sie verletzt das wichtigste Menschenrecht - das Recht auf Leben - und ist die unmenschlichste aller Strafen.

Im Iran sind Todesurteile und Hinrichtungen ein Instrument des Regimes, um die Bevölkerung mit einem Klima des Terrors einzuschüchtern. Seit Beginn der Diktatur der Fundamentaltisten wurden mindestens 120000 Menschen im Iran hingerichtet.

Mehrere politische Gefangene sind in akuter Gefahr, hingerichtet zu werden. Sie wurden zum Tode verurteilt, weil sie gegen Menschenrechtsverletzungen protestiert und sich für Freiheit und Demokratie im Iran eingesetzt haben.

Die zum Tode Verurteilten sind Opfer der Willkürjustiz eines Terrorregimes. Die Gerichtsprozesse entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards. In den iranischen Todestrakten sitzen unzählige zum Tode verurteilte Menschen ein, darunter zahlreiche Frauen und Minderjährige.

Der Iran hat weltweit die höchste Hinrichtungsrate im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl. Die Anzahl der Hinrichtungen nimmt zu, oft werden sie öffentlich vollstreckt. Massenexekutionen häufen sich. In den meisten Fällen werden die Verurteilten durch Erhängen hingerichtet. Oft werden sie mit dem Strang um den Hals von einem Kran hochgezogen. Die Hinrichtung ist dadurch qualvoller, da der Tod langsamer eintritt. Auch die Steinigung zum Tode wird weiter praktiziert.

Das Teheraner Regime stellt sich dem weltweiten Trend zur völligen Abschaffung der Todesstrafe entgegen und missachtet die Forderungen der UNO. Wir arbeiten dafür, dass die Regierungen und Parlamente demokratischer Staaten und die Europäische Union das Regime in Teheran durch wirksame politische und wirtschaftliche Maßnahmen zwingen, alle Hinrichtungen zu stoppen und den Terror gegen die Bevölkerung zu beenden.

mehr Informationen:

31. März 2010

Statistik von Amnesty International für 2009: 388 Hinrichtungen im Iran dokumentiert

Die meisten Hinrichtungen fanden nach Gerichtsverfahren statt, die gegen internationales Recht und rechtliche Standards bezüglich der Todesstrafe verstießen.
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15. März 2010

Iran: Sechs Demonstranten zum Tode verurteilt

EU-Außenpolitikchefin Ashton: "Besorgniserregende Entwicklung, um die Demonstranten der Opposition einzuschüchtern"
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04. März 2010

Iran: 20jähriger Student zum Tode verurteilt

Todesurteil wegen Beteiligung an Protesten gegen das Regime bestätigt / drohende Hinrichtung
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26. Februar 2010

EU will sich für weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzen

Vierter "Weltkongress gegen die Todesstrafe": Für das Recht auf Leben
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07. Februar 2010

EU fordert Stopp der Hinrichtungen im Iran

Das Teheraner Regime hatte mit der Hinrichtung von neun politischen Gefangenen gedroht.
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29. Januar 2010

Zwei politische Gefangene im Iran hingerichtet

Regimefunktionär: "Wir dürfen nicht nachsichtig sein, sonst steht uns eine schreckliche Zukunft bevor."
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21. Dezember 2009

EU verurteilt Hinrichtung von Mosleh Zamani im Iran

Unter Bruch des Völkerrechts wurde im Iran erneut ein junger Mann hingerichtet, der mit 17 Jahren zum Tode verurteilt worden war.
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16. November 2009

Erneut Todesstrafe gegen Regimegegner im Iran verhängt

Ein iranisches Revolutionsgericht hat einer Menschenrechtsorganisation zufolge einen weiteren Mann wegen der Proteste nach der Präsidentschaftswahl zum Tode verurteilt.
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22. Oktober 2009

Iran - Vier Frauen innerhalb des letzten Monats hingerichtet

Zunehmende Hinrichtungen als weiteres Instrument des Regimes, um das Klima des Terrors gegen die Bevölkerung zu verschärfen.
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12. Oktober 2009

Hinrichtung im Iran: Behnud Shojai war mit 17 Jahren zum Tode verurteilt worden

Weltweit trauern Menschen um den 21jährigen Behnud Shojai, der am 11. Oktober in Teheran hingerichtet wurde.
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UN-Menschenrechte UNO verlängert Mandat des Sonderbericht-erstatters für die Menschenrechte im Iran weiterlesen

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