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Wir setzen uns für die Abschaffung der Todesstrafe ein, denn sie verletzt das wichtigste Menschenrecht - das Recht auf Leben - und ist die unmenschlichste aller Strafen.
Im Iran sind Todesurteile und Hinrichtungen ein Instrument des Regimes, um die Bevölkerung mit einem Klima des Terrors einzuschüchtern. Seit Beginn der Diktatur der Fundamentaltisten wurden mindestens 120000 Menschen im Iran hingerichtet.
Mehrere politische Gefangene sind in akuter Gefahr, hingerichtet zu werden. Sie wurden zum Tode verurteilt, weil sie gegen Menschenrechtsverletzungen protestiert und sich für Freiheit und Demokratie im Iran eingesetzt haben.
Die zum Tode Verurteilten sind Opfer der Willkürjustiz eines Terrorregimes. Die Gerichtsprozesse entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards. In den iranischen Todestrakten sitzen unzählige zum Tode verurteilte Menschen ein, darunter zahlreiche Frauen und Minderjährige.
Der Iran hat weltweit die höchste Hinrichtungsrate im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl. Die Anzahl der Hinrichtungen nimmt zu, oft werden sie öffentlich vollstreckt. Massenexekutionen häufen sich. In den meisten Fällen werden die Verurteilten durch Erhängen hingerichtet. Oft werden sie mit dem Strang um den Hals von einem Kran hochgezogen. Die Hinrichtung ist dadurch qualvoller, da der Tod langsamer eintritt. Auch die Steinigung zum Tode wird weiter praktiziert.
Das Teheraner Regime stellt sich dem weltweiten Trend zur völligen Abschaffung der Todesstrafe entgegen und missachtet die Forderungen der UNO. Wir arbeiten dafür, dass die Regierungen und Parlamente demokratischer Staaten und die Europäische Union das Regime in Teheran durch wirksame politische und wirtschaftliche Maßnahmen zwingen, alle Hinrichtungen zu stoppen und den Terror gegen die Bevölkerung zu beenden.
Hinrichtungen im Iran verurteilt: "Der UN-Sicherheitsrat und die EU sollten die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen mit dem Regime so lange aussetzen, bis die Folter und Hinrichtungen im Iran ein Ende haben."
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Seit Beginn dieses Jahres wurden mindestens 71 Menschen im Iran hingerichtet.
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Menschenrechtler bezeichneten die Hinrichtung von Jafar Kazemi und Mohammad Ali Haj-Aghai, die lediglich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit wahrgenommen haben, als weiteren barbarischen Akt des Teheraner Regimes.
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Dringende Intervention der internationalen Gemeinschaft gefordert: 74 Hinrichtungen in vier Wochen
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Nach Bekanntwerden des Todesurteils wurde der iranische Botschafter in das Außenministerium in Den Haag einbestellt. Die niederländische Regierung machte deutlich, dass die Wahl-Niederländerin unter ihrem Schutz steht.
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Internationaler Appell zur Rettung von sieben Gefangenen in akuter Hinrichtungsgefahr
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"Barbarischer Akt eines Regimes, für das Todesurteile und Hinrichtungen ein Instrument sind, um die Bevölkerung einzuschüchtern"
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Trauer und Bestürzung über die Hinrichtung von Ali Saremi, der 24 Jahre seines Lebens in politischer Haft verbrachte
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Durch Proteste im Iran und eine internationale Menschenrechtskampagne wurde ein Hinrichtungsaufschub für den politischen Gefangenen Habib Latifi erreicht.
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In einer makabren Inszenierung wurde die zum Tode verurteilte Frau erneut im Staatsfernsehen vorgeführt.
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