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Nein zur Todesstrafe

Schluss mit den Hinrichtungen im Iran!

Wir setzen uns für den sofortigen Hinrichtungsstopp und die Abschaffung der Todesstrafe im Iran ein. Wir appellieren an die deutsche Bundesregierung, die Europäische Union und den Europarat, die mehrfach ihre entschiedene Ablehnung der Todesstrafe bekräftigt haben, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, damit die Hinrichtungen im Iran ein Ende haben.

Die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe, die gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde verstößt. Das Teheraner Regime hat weltweit die schlimmste Hinrichtungsbilanz. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es in keinem Land mehr Exekutionen als im Iran. Tausenden Gefangenen im Iran droht die Hinrichtung, darunter auch politischen Gefangenen und Angehörigen von Minderheiten.

Nach Aussagen von UN-Experten kommt die Hinrichtungspraxis im Iran willkürlichen Tötungen gleich. Die Gerichtsprozesse entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards. Viele Exekutionen finden in der Öffentlichkeit statt, ein Mittel des Regimeterrors gegen die Bevölkerung.

Im Iran werden auch Menschen hingerichtet, die zum Zeitpunkt der ihnen vorgeworfenen Tat noch minderjährig waren. Die islamistischen Gesetze des Teheraner Regimes erlauben es, selbst neunjährige Mädchen und 15-jährige Jungen zum Tode zu verurteilen. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht, das die Hinrichtung zum Tatzeitpunkt Minderjähriger verbietet, und zeigt, dass das Regime die international gültigen Rechte von Kindern missachtet und verletzt.

mehr Informationen:

05. Oktober 2018

Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung fordert Ende der Hinrichtungspraxis im Iran

Bärbel Kofler: "Die Bundesregierung lehnt, wie die Europäische Union insgesamt, die Todesstrafe unter allen Umständen ab. In Iran wurden im Jahr 2018 bereits mindestens vier zum Tatzeitpunkt minderjährige Personen hingerichtet, und zahlreiche weitere befinden sich im Todestrakt. Diese Hinrichtungspraxis muss aufhören."
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03. Oktober 2018

Teheraner Regime beharrt auf der Todesstrafe gegen Minderjährige: Junge Frau im Iran hingerichtet

Zeinab Sekaanvand wurde mit 15 verheiratet. Als sie 17 war, wurde sie verhaftet, dann zum Tode verurteilt, und mit 24 wurde sie hingerichtet. Weltweit haben Menschenrechtler diese grausame und nach internationalem Recht verbotene Hinrichtung verurteilt.
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19. September 2018

Internationaler Abscheu über Hinrichtung von politischen Gefangenen im Iran

Die Hinrichtung von drei politischen Gefangenen im Iran wurde international als willkürliche Tötung durch den iranischen Staat und politischer Mord verurteilt. Amnesty International: "Die Verantwortlichen im Iran haben mit diesen Hinrichtungen erneut ihre schamlose Missachtung des Rechts auf Leben demonstriert."
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07. August 2018

Teheraner Regime zerstört Massengräber von Hinrichtungsopfern

Die Zerstörung von Massengräbern in der Stadt Ahvaz ist ein weiterer Versuch des Regimes im Iran, die Massenhinrichtungen von politischen Gefangenen in den 1980er Jahren zu vertuschen.
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23. Juli 2018

Weltärztebund verurteilt Hinrichtung von Minderjährigen im Iran

Der Weltärztebund (World Medical Association, WMA) hat das Teheraner Regime aufgefordert, die international gültigen Menschenrechtsgesetze zu achten und die Anwendung der Todesstrafe gegen Minderjährige abzuschaffen.
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03. Juli 2018

Todesstrafe gegen Minderjährige im Iran: Erneute Hinrichtung

Das Teheraner Regime beharrt weiter auf der Verhängung der Todesstrafe gegen Minderjährige und verstößt damit gegen die weltweit gültige Menschenrechtsgesetzgebung. In keinem Land der Welt wurden in den vergangenen Jahren so viele Minderjährige hingerichtet wie im Iran.
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24. Juni 2018

Grausame Hinrichtung im Iran international verurteilt

Die Hinrichtung von Mohammad Salas, der einer verfolgten religiösen Minderheit im Iran angehörte, wurde weltweit mit Bestürzung aufgenommen, darunter auch von der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung und der Europäischen Union. Amnesty International verurteilte die Hinrichtung als eine abscheuliche Verhöhnung des Rechts und einen Racheakt.
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07. Mai 2018

Iran: Inhaftierter Wissenschaftler in Lebensgefahr

Die deutsche Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fordert die sofortige Freilassung des international bekannten Mediziners Ahmadreza Djalali, der im Iran zum Tode verurteilt wurde.
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20. April 2018

Amnesty-Bericht 2017: Über die Hälfte der weltweit erfassten Hinrichtungen fand im Iran statt

Das Teheraner Regime stellt sich dem weltweiten Trend zur Abschaffung der Todesstrafe weiter entgegen. Unter den Hinrichtungsopfern im Iran waren auch Minderjährige.
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21. März 2018

Menschenrechtsorganisationen veröffentlichen Jahresbericht zur Todesstrafe im Iran

Dem Bericht zufolge wurden 2017 im Iran mindestens 517 Menschen hingerichtet. Auf die Einwohnerzahl umgerechnet wurden 2017 in keinem Land mehr Menschen exekutiert als im Iran. Über 30 Todesurteile wurden öffentlich vollstreckt.
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