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Nein-zur-Todesstrafe

Nein zur Todesstrafe

Schluss mit den Hinrichtungen im Iran!

Wir setzen uns für den sofortigen Hinrichtungsstopp und die Abschaffung der Todesstrafe im Iran ein. Wir appellieren an die deutsche Bundesregierung, die Europäische Union und den Europarat, die mehrfach ihre entschiedene Ablehnung der Todesstrafe bekräftigt haben, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, damit die Hinrichtungen im Iran ein Ende haben.

Die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe, die gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde verstößt. Das Teheraner Regime hat weltweit die schlimmste Hinrichtungsbilanz. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es in keinem Land mehr Exekutionen als im Iran. Tausenden Gefangenen im Iran droht die Hinrichtung, darunter auch politischen Gefangenen und Angehörigen von Minderheiten.

Nach Aussagen von UN-Experten kommt die Hinrichtungspraxis im Iran willkürlichen Tötungen gleich. Die Gerichtsprozesse entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards. Viele Exekutionen finden in der Öffentlichkeit statt, ein Mittel des Regimeterrors gegen die Bevölkerung.

Im Iran werden auch Menschen hingerichtet, die zum Zeitpunkt der ihnen vorgeworfenen Tat noch minderjährig waren. Die islamistischen Gesetze des Teheraner Regimes erlauben es, selbst neunjährige Mädchen und 15-jährige Jungen zum Tode zu verurteilen. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht, das die Hinrichtung zum Tatzeitpunkt Minderjähriger verbietet, und zeigt, dass das Regime die international gültigen Rechte von Kindern missachtet und verletzt.

mehr Informationen:

06. April 2017

Repression im Iran: Weiteres Todesurteil wegen Meinungsäußerung

Das Teheraner Regime verfolgt Menschen, die von der Staatsdoktrin abweichende Meinungen über religiöse Themen äußern, mit dem Vorwurf der "Beleidigung des Islam", um regimekritische Stimmen zu unterdrücken.
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04. April 2017

Übersetzerin im Iran wegen religiöser Meinungsäußerung zum Tode verurteilt

Hinrichtungen stoppen! 75 Frauen wurden während der Amtszeit des Regime-Präsidenten Rouhani bereits hingerichtet. Zahlreiche Frauen in den iranischen Todestrakten sind in akuter Hinrichtungsgefahr.
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30. März 2017

Politische Gefangene im Iran: Inhaftiertem Wissenschaftler droht die Todesstrafe

Des iranische Arzt und Dozent Dr. Ahmadreza Djalali wird seit fast einem Jahr aufgrund haltloser Anschuldigungen unrechtmäßig im Teheraner Evin-Gefängnis festgehalten. Ihm wurde die Todesstrafe angedroht.
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17. März 2017

Iran: Seit Jahresbeginn bereits über 150 Menschen hingerichtet

Nein zur Todestrafe! Unter den Hinrichtungsopfern im Iran waren auch junge Männer, die als Minderjährige zum Tode verurteilt worden waren. Den Zahlen zufolge hat kein anderes Land im vergangenen Jahrzehnt so viele minderjährige Verurteilte hingerichtet.
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17. Februar 2017

Menschenrechtsarbeit hat Erfolg: Hinrichtung konnte verhindert werden

Durch weltweite Proteste wurde die Hinrichtung des jungen Iraners Hamid Ahmadi verhindert. Er war zum Tode verurteilt worden, als er noch minderjährig war. UN-Experten: "Der Iran muss seine internationalen Verpflichtungen einhalten, indem er die Hinrichtung jugendlicher Straftäter ein für alle Mal beendet”.
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06. Februar 2017

Erschreckende Hinrichtungsbilanz im Iran: 87 Hinrichtungen im Januar

Unter den Hinrichtungsopfern waren auch Minderjährige. UN-Experten fordern einen Hinrichtungsstopp im Iran: "Jedes Todesurteil, das entgegen den internationalen Verpflichtungen einer Regierung verhängt wird, ist gesetzwidrig und kommt damit einer willkürlichen Hinrichtung gleich.”
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01. Februar 2017

Menschenrechtsbeauftragte Kofler: Große Sorge über drohende Hinrichtung in Iran

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung setzt sich für den Stopp der Hinrichtung des Iraners Hamid Ahmadi ein. Er war zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Taten erst 17 Jahre alt, und es gibt beträchtliche Zweifel, dass das Verfahren rechtsstaatlichen Prinzipien genügt hat.
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21. Januar 2017

HRW - World Report 2017: Schwere Menschenrechtsverletzungen im Iran dauern an

"Dutzende Aktivisten, Menschenrechtsverteidiger und Nutzer sozialer Medien wurden verhaftet, weil sie friedlich und meist über soziale Medien ihre abweichende Meinung zum Ausdruck gebracht haben. Revolutionsgerichte haben immer schwerere Haftstrafen gegen Aktivisten verhängt - in manchen Fällen über 10 Jahre Gefängnis."
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18. Januar 2017

Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung besorgt über drohende Hinrichtung eines Iraners, der als Minderjähriger zum Tode verurteilt wurde

Bärbel Kofler: "Die Bundesregierung lehnt die Todesstrafe unter allen Umständen ab. Sollte Sajad Sanjari hingerichtet werden, wäre dies ein inakzeptabler Bruch des Völkerrechts. Ich appelliere mit Nachdruck an die iranischen Justizbehörden, die geplante Hinrichtung nicht zu vollziehen und Sajad Sanjari ein faires rechtsstaatliches Verfahren zu ermöglichen - ohne Verhängung der Todesstrafe."
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13. Januar 2017

Iran: Massenhinrichtungen von Gefangenen dauern an

Das Teheraner Regime stellt sich dem weltweiten Trend zur Abschaffung der Todesstrafe weiter massiv entgegen. Seit Jahresbeginn wurden über 20 Häftlinge im Iran hingerichtet. Weitere 12 Gefangene sind in akuter Hinrichtungsgefahr.
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