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Wir setzen uns für die Abschaffung der Todesstrafe ein, denn sie verletzt das wichtigste Menschenrecht - das Recht auf Leben - und ist die unmenschlichste aller Strafen.
Im Iran sind Todesurteile und Hinrichtungen ein Instrument des Regimes, um die Bevölkerung mit einem Klima des Terrors einzuschüchtern. Seit Beginn der Diktatur der Fundamentaltisten wurden mindestens 120000 Menschen im Iran hingerichtet.
Mehrere politische Gefangene sind in akuter Gefahr, hingerichtet zu werden. Sie wurden zum Tode verurteilt, weil sie gegen Menschenrechtsverletzungen protestiert und sich für Freiheit und Demokratie im Iran eingesetzt haben.
Die zum Tode Verurteilten sind Opfer der Willkürjustiz eines Terrorregimes. Die Gerichtsprozesse entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards. In den iranischen Todestrakten sitzen unzählige zum Tode verurteilte Menschen ein, darunter zahlreiche Frauen und Minderjährige.
Der Iran hat weltweit die höchste Hinrichtungsrate im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl. Die Anzahl der Hinrichtungen nimmt zu, oft werden sie öffentlich vollstreckt. Massenexekutionen häufen sich. In den meisten Fällen werden die Verurteilten durch Erhängen hingerichtet. Oft werden sie mit dem Strang um den Hals von einem Kran hochgezogen. Die Hinrichtung ist dadurch qualvoller, da der Tod langsamer eintritt. Auch die Steinigung zum Tode wird weiter praktiziert.
Das Teheraner Regime stellt sich dem weltweiten Trend zur völligen Abschaffung der Todesstrafe entgegen und missachtet die Forderungen der UNO. Wir arbeiten dafür, dass die Regierungen und Parlamente demokratischer Staaten und die Europäische Union das Regime in Teheran durch wirksame politische und wirtschaftliche Maßnahmen zwingen, alle Hinrichtungen zu stoppen und den Terror gegen die Bevölkerung zu beenden.
Fünf Frauen unter den Hinrichtungsopfern - Menschenrechtler fordern wirksame Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft, um die Hinrichtungswelle im Iran zu stoppen.
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Amnesty International hat eine Eilaktion gestartet, um die Hinrichtung von Hamid Ghassemi-Shall zu verhindern.
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Amnesty International hat am 23. März eine Eilaktion gestartet, um die Hinrichtung des iranischen Lehrers Abdolreza Ghanbari zu verhindern. Das Gnadengesuch des politischen Gefangenen wurde Ende Februar von der Teheraner Justiz abgelehnt, somit besteht akute Hinrichtungsgefahr.
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Die EU-Außenminister haben am 23. März in Brüssel die Strafmaßnahmen gegen den Iran verschärft. Mit den Sanktionen reagiert die EU auf anhaltende Menschenrechtsverletzungen in dem Land.
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Öffentliche Hinrichtungen nehmen zu. Die Verurteilten sind Opfer einer Willkürjustiz, die die Todesstrafe systematisch einsetzt, um Andersdenkende mundtot zu machen.
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Die UNO beklagt, dass im Iran immer mehr Menschen hingerichtet werden. Allein im zurückliegenden Jahr seien 670 Hinrichtungen registriert worden. Auch die besonders grausame Methode der Steinigung wird weiter angewandt.
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Es gab 2011 viermal mehr öffentliche Hinrichtungen als im Jahr 2010. Mit dieser Praxis wollen die Behörden Angst in der Bevölkerung verbreiten. Hunderte sollen im vergangenen Jahr zum Tode verurteilt worden sein.
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Die Bundesregierung hat das iranische Regime aufgefordert, die Hinrichtung Youcef Nadarkhanis zu unterlassen und ihn sofort freizulassen.
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"Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es in keinem Land mehr Exekutionen als im Iran."
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"Durch die Zahl der Hinrichtungen in der ersten Hälfte des Jahres 2011 ist der Iran - pro Kopf gerechnet - zum weltweit führenden Land bei der Anwendung der Todesstrafe geworden."
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